Diese Zusammenstellung (bisheriger Zeitraum: 22.10. – 22.12.2011) wird auf Grundlage der auf dieser webside veröffentlichten Protokolle laufend aktualisiert. Keine Gewähr für die Vollständigkeit. Angabe der Anzahl von Teilnehmenden sofern dies protokolliert wurde. Quelle, soweit nicht anderes angegeben: http://occupyberlin.info
22.12.2011
16 Teilnehmende
Sonderasamblea, Mittwoch, 28.12. , 19Uhr im occupyCamp (Kapelle-Ufer 1). Anlass: Angebot von Attac zur finanziellen Unterstützung (max. 500€) für Druck von Flyern zur Demonstration am 15. Januar. Aus Gründen der Transparenz wünscht sich Attac im Falle einer finanziellen Förderung eine kleinformatige Erwähnung ihrer Unterstützung auf den Flyern.
http://occupyberlin.info/blog/2011/12/22/ticker-22-12/
17.12.2011
25 Teilnehmende
Ab Montag, 19.12. beginnt die berlinweite Asamblea im Camp sonntags bis freitags nicht mehr 17 Uhr, sondern 19 Uhr.
http://occupyberlin.info/blog/2011/12/18/ticker-17-12/
16.12.2011
12-15 Teilnehmende
- Party im Camp: Sonntag, 15.1.2012 nach der Demo.
- Öffentliche Informationsveranstaltung: Samstag, 7.1. ‘Was ist occupy? occupy-Berlin stellt sich vor.’
Ziel: inhaltliche Vorstellungen von occupy-Berlin präsentiern.
Ort: Camp
Verantwortliche für die Vorbereitung: Ro., Re., H., P. (ab 3.1.), Ron. und S. (soweit sie Zeit dazu finden). Sie freuen sich über Unterstützung.
- Angesichts der im Dezember nicht mehr aktuellen Räumungsgefahr wird die für den 20.12. im Camp geplante öffentliche Diskusionsveranstaltung mit BImA-VertreterInnen und PolitikerInnen im Camp nicht durchgeführt.
http://occupyberlin.info/blog/2011/12/17/ticker-16-12/
15.12.2011
10-15 Teilnehmende
- Spendenkonto von occupy-Berlin:
Kontoinhaber: clof e.V.
BLZ 43060967
Konto: 1110727600
Das ist ein Konto mit verschiedenen Verwendungszwecken. Bitte einen dieser Verwendungszwecke auswählen und auf der Überweisung angeben als Verwendungszweck:
occupy-Berlin
oder
occupy-Camp
oder
occupy-Demo
Spenden sind steuerlich absetzbar.
Für jeden dieser drei Verwendungszweck wurden auf der berlinweiten asamblea am 15.12. im occupyCamp Beauftragte bestimmt. Für occupy-Berlin sind es Igor, Maik und Ricardo, für occupy-camp sind es Thomas und Rene, für occupy-Demo sind es Gerome und Mathias.
- Die asamblea vom 16.12. bittet den Abhebungsberechtigten für das Konto mit dem Verwendungszweck ‘acampada’ Mario H. um einen aktuellen Kontoauszug des bisherigen Kontos.
http://occupyberlin.info/blog/2011/12/15/ticker-15-12/
13.12.2011
15-18 Teilnehmende
Sonderasamblea zur Zukunft des Camps:
- Mitttwoch nimmt eine Gruppe von 5 Personen (die Sonderasamblea hat ihnen ihr Vertrauen ausgesprochen) Kontakt auf mit der BImA – Bundesanstalt für Immobilienaufgaben www.bundesimmobilien.de. Die 5 Personen versuchen mit einem/r BImA-VertreterIn zu sprechen um mitzuteilen, dass das Camp weiter auf dem Gelände bleiben will und um die aktuelle Position der BImA dazu zu erfahren.
- Die für den 14.12. geplante Diskussionsveranstaltung wurde im Konsens verschoben auf Dienstag 20.12..
http://occupyberlin.info/blog/2011/12/13/ticker-13-12/
12.12.2011
Sonderasamblea 13.12., 15 Uhr . Thema: Zukunft des Camps und Fortgang der Occupybewegung in Berlin als Vorbereitung zur Diskussionsveranstaltung am 14.12. um 15:00 Uhr mit MedienvertreterInnen , VertreterInnen aus der Politik und der BImA.
http://occupyberlin.info/blog/2011/12/12/ticker-12-12/
10.12.2011
Sonderasamblea, Thema: Gewalt im Camp:
Wenn Gewalt im Camp passiert, empfehlen wir der betroffenen Person oder notfalls einem Zeugen per Mic check/Hilferuf Öffentlichkeit herstellen. Die hinzukommenden Personen fordern die gewalttätige Person auf, sich zu entfernen und/oder die Gewalt zu unterlassen. Ist die Person weiterhin gewalttätig, soll sie nochmals gebeten werden, sich zurückzuziehen. Ist sie dazu nicht bereit, wird sie aufgefordert, das Camp zu verlassen, bis sie wieder in der Lage ist, gewaltfrei zu handeln.
Inwiefern Polizei und/oder sozialpsychiatrischer Notdienst eingeschaltet werden sollen, entscheiden die beteiligten Personen nach ihrem eigenen Gewissen. Sie achten dabei darauf, dass die Bedürfnisse der Person, die die Gewalt erfahren hat, angemessen berücksichtigt werden.
Wenn eine Person vom Platz verwiesen wird, wird dies in der nächstfolgenden Asamblea thematisiert und bei Bedarf besprochen.
Bei massiver oder wiederholter Gewaltanwendung kann die Asamblea dauerhafte Ausschlüsse vom Camp beschließen.
Wenn Gewalt passiert, schlagen wir folgende Strategien vor:
- Der gewalttätigen Person durch Weggehen die Möglichkeit geben, sich zu beruhigen.
- Wenn der Gewaltsituation ein inhaltlicher Konflikt zugrunde liegt, eine Spontanasamblea einzuberufen, um den Konflikt zu lösen.
- Einen Campausschluss nach den von der Asamblea beschlossenen Vorgaben auszusprechen.
- Bei Gefahr für Gesundheit oder Leib und Leben empfehlen wir, sofort einzuschreiten und ggf. die Polizei oder zuständige Institutionen zu rufen.
http://occupyberlin.info/blog/2011/12/10/ticker-10-12/
8.12.2011
- Es wird beschlossen das Thema morgen (Freitag) in die Asamblea einzubringen und sich anschließend in einer Gruppe zu treffen, mit dem Ziel der Asamblea einen „Spendenbericht“ vorzulegen. Alle Personen, die sich in den letzten Wochen mit der Spendenkasse (Bar oder Konto) befasst haben, werden gebeten an dem Treffen teilzunehmen.
- Es wird ein Konsens über die Formulierung „Jede Person ist im Camp willkommen, die im Rahmen seiner Möglichkeiten mithilft“ gefunden.
http://occupyberlin.info/blog/2011/12/08/ticker-8-12/
7.12.2011
- Stimmungsbild: Camp politisch oder sozialer Schwerpunkt >> Ergebnis: politisch.
- Wir haben bei der Asamblea im Konsens beschlossen, dass auf der morgigen Pressekonferenz eine Stellungnahme verlesen wird, die klar macht, dass die Ausrufung des Camps zum Sozialforum nicht durch einen Konsensbeschluss der Asamblea zustande kam, sondern durch eine Initiative Einzelner.
http://occupyberlin.info/blog/2011/12/08/ticker-7-12/
- In der Asamblea vom 7. Dezember 2011, 17 Uhr, wurde beschlossen, dass Beschlüsse der Asamblea künftig online und offline an einer eindeutigen Stelle dokumentiert werden.Online soll dies in einem Etherpad stattfinden. Offline haben wir uns für die Innenwand der Jurte im Camp entschieden.Ihr findet die Beschlüsse daher in folgendem Pad: http://piratepad.net/AsambleaBerlin Alle Webseiten können auf dieses Pad verweisen oder die Beschlüsse von dort spiegeln.
6.12.2011
Es wurde beschlossen eine Sonderasamblea zu den Problemen, der Zukunft und den Strategien des Camps am Samstag 19 Uhr abzuhalten. Als die Info kam, dass Ähnliches auch am morgigen Mittwoch besprochen werden soll, bestand aber weiterhin die Absicht eine solche Asamblea auch am Samstag zu machen.
http://occupyberlin.info/blog/2011/12/06/ticker-6-12/
5.12.2011
Die Asamblea hat im Konsens beschlossen, morgen unbedingt (und wirklich!) die 17.00 Uhr Asamblea stattfinden zu lassen und zu 19.00 Uhr einen Anwalt einzuladen, um die aktuelle Rechtslage das Camp betreffend zu besprechen. Dies soll helfen, Ängste und Unsicherheiten zu vermindern, betreffs einer eventuellen Räumung des Camps. Das könnte auch mehr Freiraum schaffen, sich für das Camp und im Camp zu engagieren. Auch wenn morgen noch andere Veranstaltungen und AG-Treffen stattfinden, wird um zahlreiche Beteiligung gebeten!
Die Asamblea bittet darum, nicht weiter Gerüchte über das Camp zu verbreiten! Es wurde festgestellt, daß sehr unterschiedliche, teilweise extrem widersprüchliche und falsche Aussagen über das Camp verbreitet werden, welche nicht als Meinungen dargestellt werden, sondern als Tatsachen. Es wird die Bitte geäußert, damit sorgfältiger umzugehen und möglichst nur überprüfte Fakten weiterzugeben. Wenn Unsicherheit über die Lage im Camp besteht, kommt bitte ins Camp, macht euch selbst ein Bild und sprecht mit Menschen, die schon längere Zeit dabei sind und im Camp leben. Als AnsprechpartnerInnen haben sich u.a. Robert und Justav angeboten.
http://occupyberlin.info/blog/2011/12/06/ticker-5-12/
1.12.2011
Es wurde ein Stimmungsbild erstellt, ob Herr Leide (BImA) zu einer Asamblea eingeladen werden sollte und es gab diesebzüglich einen Konsens.
http://occupyberlin.info/blog/2011/12/01/ticker-01-12/
14.11.2011
Stimmungsbild bezüglich des Ablaufs der Asamblea (zuerst AGs oder Termine?)
>> AGs sollen sich zuerst vorstellen. Anschließendes Stimmungsbild, ob wir zuerst über die Situation mit dem Camp sprechen und die Angelegenheit mit dem Camp und einer eventuell drohenden Räumung wird vorgezogen.
Umgang mit der Polizei, mit dem Besitzer und dem Pächter wird besprochen. Es wird vereinbart, erst einmal ruhig zu bleiben, nach Rechtsbeistand zu fragen, eine Gruppe (Erich, Robert, Jürgen) soll mit einen Anwalt die Lage erörtern, damit weniger Meinung und mehr Information entstehen kann.
Beschluss: Campasamblea jeden Morgen 11.00 Uhr.
http://occupyberlin.info/blog/2011/11/14/ticker-14-11/
12.11.2011
150-300 Teilnehmende
Polizei baut sich auf und kündigt an, dass Zelte hier nicht geduldet werden. Strategien werden besprochen. Wegen dem Bühnenabbau und dem Verweilen der Asamblea auf der Fahrbahn droht eine sofortige Räumung. Im Konsens beschließt die Asamblea hinter die Bühne, also weg von der Fahrbahn, direkt vor das Brandenburger Tor zu ziehen. Zelte werden geschützt, indem Asamblea geschlossen als Gruppe umzieht.
Es wird Suppe aus dem Camp geliefert und vor dem Brandenburger Tor gegessen. Nach Beendigung des Mahls beschließt die Asamblea im Konsens ins Camp zu wechseln.
http://occupyberlin.info/blog/2011/11/12/ticker-12-11/
11.11.2011
Nach einem Stimmungsbild wird beschlossen folgenden Vorschlag näher zu diskutieren: Die Asamblea soll täglich um 17.00 uhr im Camp stattfinden, außer samstags weiterhin um 15 Uhr vor dem Reichstag. Ergänzend können verstärkt Stadtteilasambleas stattfinden.
Konsens: Der Antrag wird angenommen. Asamblea soll ab jetzt täglich um 17 Uhr im Camp, außer samstags um 15 Uhr vor dem Reichstag stattfinden.
http://occupyberlin.info/blog/2011/11/11/ticker-11-11/
5.11.2011
300-400 Teilnehmende
Wie gestern abend entschieden, findet die Besprechung des Offenen Briefes an Wowereit und Körting statt. Der bemerkenswerte Pozess, an dem zeitweise bis zu 300 Personen beteiligt waren, dauerte bis ca. 18 Uhr und wurde mit einem positiven Konsens abgeschlossen.
Die Asamblea vom 05.11.2011 hat beschlossen, den nun folgenden Brief an Herrn Klaus Wowereit & Herrn Ehrhart Körting zu senden. http://occupyberlin.info/blog/2011/11/04/offerner-brief/
http://occupyberlin.info/blog/2011/11/05/ticker-05-11/
4.11.2011
Die taz bietet uns logistischen oder/und redaktionellen Support an. (…) Es herrscht Einigkeit in der Asamblea, dass kein Logo o.ä. der taz erscheinen darf. Sie dürften aber erwähnen, dass sie uns unterstützen.
Stimmungsbild: Wer will auf Reichtstagwiese bis 18.11. nicht campen?
Vorschlag: Pause während Asamblea einlegen. Stimmungsbild. Evtl. wird genauerer Vorschlag dazu demnächst in Asamblea eingebracht.
http://occupyberlin.info/blog/2011/11/04/ticker-04-11/
29.10.2011
Asamblea versammelt sich auf dem Platz vor dem Berliner Innenministerium / nähe Klosterstraße. Wird dort von der Polizei eingekesselt. Aufforderung die Assamblea bis 19Uhr zu beenden. Diskussion in der Asamblea bezüglich Umgang mit Kessel. Nach zähem Ringen, ‘Mehrheit’ bereit auf Vorschlag einzugehen und sich mit gesenkten Schildern in Einzelgruppen auf den Weg zum Supportcamp Alex (Marienkirche) zu machen.
http://occupyberlin.info/blog/2011/10/29/ticker-29-10/
24.10.2011
Die Asamblea hat sich zu einem vorläufiges Verfahren zum Umgang mit der Presse / den Medien verständigt. Dieser Prozess ist dreistufig angelegt:
- Wir laden die Medienvertreter ein, vorzugsweise persönlich in die Asamblea. Dort können sie erleben, was und wie es ist dort zu sprechen und zu hören. Auch kann dort sofort jeder für sich mit den Medien sprechen und alle können alles hören.
- Wenn dies nicht möglich ist, so können Gespräche zu mehreren geführt werden, um die Asamblea vielschichtiger zu vertreten. Dennoch spricht jeder immer nur für sich. Die Gespräche können auch aufgezeichnet werden, sodass gegen Verzerrungen und Verfälschungen vorgegangen werden kann. Es bestand auch der Wunsch nach Streaming der Inhalte, sofern dies möglich ist.*1
- Sollte eine Aufnahme, oder ein Gespräch zu mehreren nicht möglich sein, so sollte jeder als Individuum für sich selbst sprechen. In der Ichform: ich denke…, meine Meinung zu #occupy ist…, meiner Wahrnehmung nach… etc.. So kann vermieden werden, dass die Presse #occupy zu schnell in eine falsche Ecke steckt. Der Transparenz wegen soll jeder, der individuell mit der Presse spricht die Asamblea umgehend, am besten am selben Tag an dem er/sie es erfährt, informieren.
Die Asamblea 24.10. hat sich ferner zu einem Vorgehen bezüglich solcher Stimmungsbild-”Abstimmungen-die-keine-Entscheidungen-sind” geeinigt. Dieses Verfahren läuft wie folgt:
- Ein mit einer positiven Stimmung festgestelltes Bild ist noch keine Entscheidung. Es kann eine solche werden. Da aber nicht alle Mitglieder der Asamblea immer da sind, soll ein positives Stimmungsbild zuerst (z.B. auf einem Pad) veröffentlicht und zur Disposition gestellt werden. Bis zu einem Tag X, also z.B. in einer Woche. Dann wird dieses Bild noch einmal eruiert und schließlich formell und offiziell.
- Solche formell vereinbarten Entscheidungen sind dann nicht endgültig, sondern haben eine Laufzeit. Diese wird offiziell (s.o.) bekanntgegeben. Danach ist ein neues Bild.
http://occupyberlin.info/blog/2011/10/24/zum-umgang-mit-medien/
(zusammengestellt von Sven)