Dez 302011
 

+++ ticker +++ Camp (Kapelle-Ufer 1)+++ ticker +++

+++ ticker +++ Eindrücke

Justav dichtete mit Unterstützung das Dach des CampCafes ab und bewegte dabei ein vorbeispazierendes, neugieriges älteres Paar zu einer Spende von 20€ in die Camp-Kasse.

Den gesamten Tag über wurden Gäste (auch Kinder) im neuen multifunktionalen Camp – Cafe-Versammlungsraum-Küche-Musik-Theater-Bühne bewirtet.

Ute bemalte Glasscheiben des Camp-Cafes.

 

Ein neuer Campbewohner aus Rostock half beim Feuermachen.

Silvester wurde mit Feuerwerk vorgefeiert.

Campbewohner aus Würzburg und Rostock diskutierten die politische Weltlage an der Feuertonne.

Das Camp wurde für die Silvesterparty morgen aufgeräumt.

Der Campbewohner aus  Aserbeitschan verabschiedete sich zu seinem Flug nach Moskau.

Zwei Frauen fragten nach der Asamblea.

Der Sprit für das Stromaggregat ging aus.

Im Camp wurde gemeinsam mit Gästen u.a. aus dem Wendland und Isreal gesungen.

Justav hat sich verliebt :-) und Annas Hund ist immer noch schlecht erzogen. :-(

Fotos von revoluzie:

http://www.flickr.com/photos/35958297@N06/with/6602458283/

+++ ticker +++ Campasamblea

Quelle: Robert Hubner

Im Konsens beschlossen: Sonderasamblea Sonntag, 1.1.2012, 16Uhr im Camp (Kapelle-Ufer 1).

vorgesehene Themen:

  • Wie ist die persönliche mit der gesellschaftlichen Entwicklung verknüpft?
  • Besprechung von Regeln für das basisdemokratische Zusammenleben im Camp.
  • Entwurf eines Briefes diskutieren. Der Brief soll verschickt werden an: BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben www.bundesimmobilien.de/5065/unternehmenternehmen), PolitikerInnen im Verwaltungsrat der BImA, andere PolitikerInnen und die Medien. Im Moment sind an der Formulierung des Briefes beteiligt: Daniel, Rene, Thomas u.a.. Alle sind aufgefordert sich zu beteiligen.

Inhalt des Briefes:

    • Camp will bestehen bleiben.
    • Einforderung eines Dialogs über die weitere Nutzung des Geländes Kapelle-Ufer. Hintergründe des geplanten Bauprojektes des Bundes auf diesem Grundstück beleuchten: Wie sind Ausschreibungen und Verträge gestaltet?

Hintergrund:

Erstmals soll ein Bundesministerium durch eine private Betreibergesellschaft gebaut werden. Die Verträge scheinen für den Bundeshaushalt und damit die SteuerzahlerInnen sehr ungünstig gestaltet.

‘Warum wurden der privaten Betreibergesellschaft Einnahmen von 30€/m2 für Jahrzehnte garantiert? Das ist ein Miliardengrab für die Steuerzahler. Die Ausschreibung scheint auch nicht korrekt gelaufen zu sein. Wenn Voruntersuchungen und ein eventueller Untersuchungsausschuss zu dem Ergebnis kommen, dass das nicht korrekt ist, dann würden die derzeitigen Verträge rechtsunwirksam werden und wir könnten noch jahrelang hier in Ruhe weiter unsere politische Arbeit machen, weil dann neu ausgeschrieben und verhandelt werden müsste’ (Robert Hubner).

 

+++ ticker +++ Vorschlag einer Sonderasamblea anlässlich des Besuches von Herrn Leide (BImA) im Camp am 2.1., 12 Uhr.+++ ticker +++

Dokumentation einer mail von Johannes Ponader an die Mailing-List von occupy-Berlin.

Zum Eintragen in die Mailing-List http://occupyberlin.info/blog/mailing-list/

——– Original-Nachricht ——–
Datum: Fri, 30 Dec 2011 15:08:28 +0100
Von: Johannes Ponader
An: “occupyberlin(at)beyama.de”
Betreff: [occupyberlin] Herr Leide am 2. Januar um 12 Uhr im Camp – Sonderasamblea

Hallo,

soeben hat mir Herr Leide von der BImA auf die Mailbox gesprochen. Er kommt am 2. Januar um 12 Uhr ins Camp.

Ich denke, es ist gut, wenn bei dem Gespräch möglichst viele dabei sind.

Ich schlage daher eine Sonderasamblea vor, damit wir gemeinsam Fragen stellen können.

Wir sollten Herrn Leide auch zumuten, uns mit unseren unterschiedlichen Positionen zu erleben. Dabei fände ich es allerdings wichtig, dass jeder von sich spricht (und kein “wir” formuliert, das es noch nicht gibt), und dass wir Herrn Leide dabei gleichzeitig klarmachen, dass wir trotz unterschiedlicher Positionen auch grundsätzlich im Dialog zu einer gemeinsamen Position finden können.

Diesen internen Austausch sollten wir meines Erachtens jedoch nicht vor Herrn Leide machen und auch am Montag keine Beschlüsse treffen, sondern das Gespräch wenn nötig am Dienstag, den 3. Januar um 19 Uhr auf der regulären Asamblea nachbesprechen.

Was meint ihr?

Bitte gebt die Info auch bei alex11 und Facebook weiter.

Danke

Johannes

Quelle: http://lists.beyama.de/pipermail/occupyberlin/2011-December/002846.html

Hintergrund:

Seid 9.11.2011 besetzen AktivistInnen der sogenannten ‘Occupy-Berlin-Bewegung’ das Gelände Kapelle-Ufer 1 und errichten dort ein Protestcamp. Seid dem kommt dort täglich außer samstags die berlinweite Asamblea (Versammlung) zusammen.

Die BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben www.bundesimmobilien.de) verwaltet das Gelände auf dem sich das Camp befindet für dessen Eigentümerin das Bundesfinanzministerium.

Herr Leide von der BImA ist Kontaktperson für die BImA bezüglich der Verhandlungen über die Nutzung des Geländes als Protestcamp.

Am 14.12.2011 verzichtete das Bundesfinanzministrium zumindest vorerst auf eine Räumung des Camps: ‘Die persönliche Referentin von Herrn Dr. Beus, Frau Rademacher, hat mir mitgeteilt, dass bis Weihnachten keine Räumung stattfinden wird. (…)’
(Quelle: Rundmail von Johannes auf der occupyBerlin-Mailingliste)

aus: http://occupyberlin.info/blog/2011/12/14/ticker-14-12/

(protokolliert von Sven)

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