Jan 132012
 

Pressemitteilungen des  Presseteam #OccupyBerlin+++

Sehr geehrte Frau Winkelmann,

sehr geehrter Herr Kaul,
Gegendarstellung:
“Im Artikel „Klarer Fall von Schwarmdummheit“ behauptet die taz „hinter der Landesgrenze hat vom “globalen Aktionstag” leider niemand etwas mitbekommen“. Dies ist nicht richtig. Die Aktivisten, denen in dem selben Artikel „Schwarmdummheit“ attestiert wird, haben innerhalb kürzester Zeit die Aktivitäten in über 20 Ländern recherchiert (s. https://www.facebook.com/notes/occupy-germany/world-events-14-und-15-januar-weil-wir-emp%C3%B6rt-sind-auch-f%C3%BCr-die-presse/293220194059483). Ein Großteil der Aktionen, vor allem in Griechenland, Italien, Spanien, den USA sowie weiteren Kernländern der Occupy-Bewegung, beziehen sich dabei ausdrücklich auf den weltweiten Aktionstag. Falsch ist also nicht die Aussage der Aktivisten, dass der Aktionstag weltweit stattfindet, sondern die Aussage der taz, dass ein keinen weltweiten Aktionstag gebe. Dass diese Aussage, die durch die Vermischung mit Häme nicht wahrer wird, schlicht unzutreffend ist, konnte durch die kollektive Intelligenz der Bewegung binnen kürzester Zeit gezeigt werden.”
Wir fordern Sie auf, dies an entsprechender Stelle durch Veröffentlichung der obigen Gegendarstellung in deutlicher Weise zeitnah richtigzustellen.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Ponader
Presseteam
#OccupyBerlin

Johannes Ponader
Berlin, 15.1.2012
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Jan 132012
 

Sehr geehrte PressevertreterInnen,

die Finanz-, Wirtschafts-, Geldsystem- und / oder Schuldenkrise prozessiert munter weiter, ohne dass die Ursachen beseitigt oder die Verantwortlichen (Personen oder Institutionen) zur Rechenschaft gezogen wurden. Ein Umstand so absurd wie selbstverständlich. Die Tatsache, dass die Boni üppig weiterfließen, “die Märkte” weiterhin ganze Volkswirtschaften vor sich her treiben, bedrohen oder wahlweise in den Abgrund reißen und das politische Establishment seine Tatenlosigkeit zur einzig gangbaren Alternative erklärt – spiritualistisch auf die Gnade der höheren (Markt-)Mächte hoffend, doch bitte nicht Gesellschaften und ökologische Voraussetzungen zu zerstören: obwohl sie es ja könnten und auch dürften (herrschenden Marktgesetzen folgend) -, entbehrt jeder Vernunft, jeder Logik. Und doch schreit sie nach Ausdruck, nach Darstellung: Sie schreit nach Theater!

Theaterwecker [mobiles politisches Theater von Bürgern für Bürger] proudly presents: Mi. 18.01.2012, um 19.30 Uhr, NachbarschaftsEtage Fabrik Osloerstraße, (Aufgang B, 1. Etage), Osloerstr. 12, Berlin-Wedding

JOHANNES UND LAURA IM KASINO – oder Wettet nicht mit unserem Geld!
Ein Theater zu den Ursachen der Finanzkrise

Der Theaterwecker [in Oktober 2011 aus der Occupy-Bewegung entstanden] geht auf Tournee durch die Nachbarschaftszentren Berlins mit einem Stück zu den Ursachen der Finanzkrise. Dieses Theater von Bürgern für Bürger will damit auch diejenigen, die selten ins Theater gehen, die Chance geben, sich auf unterhaltsame Art über die Weltwirtschaftskrise und die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu informieren. In einem Nachgespräch werden die Fragen des Publikums zum Thema: „Wie verändert die Finanzkrise mein Leben?“  von dem Finanzexperten Markus Henn (WEED – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung) beantwortet.

Das Theaterstück:
Johannes und Laura – ein Paar wie aus dem Bilderbuch. Er – Möchtegern-Beamter, sie – gut erzogen, fleißig, mit Geschmack: eine Frau ganz nach seinem Herzen. Als das baldige Ehepaar das Angebot vom Bankberater Ben annimmt, ein Eigenheim auf Kredit zu kaufen, ahnt es nicht, was die Bank mit ihrer Haushypothek alles vorhat. Als der Hauspreis jedoch in den Keller fällt und die Blase der wilden Wettgeschäfte der Banken und ihrer Geschäftspartnern platzt, landen Johannes und Laura auf der Straße. So ringen zwei Menschen, die immer nur das Richtige tun wollten, plötzlich um ihre Würde und um ihre Wiederaufnahme in die gesellschaftliche Mitte. Bis der Euro schließlich fällt und Laura sich entscheidet, sich zu wehren.

Spielzeit: 45 Minuten; 
Nachgespräch:  „Wie verändert die Finanzkrise mein Leben?“ und „Was können wir als Bürger fordern, um eine weitere Finanzkrise zu verhindern?“

Spieler: 10 Bürger Berlins.
Ort: Nachbarschaftszentren in  verschiedenen Stadtteilen Berlins
Die Premiere fand am 10.12.2011 am Pariser Platz, Brandenburger Tor, Berlin statt.

Weblinks
http://www.nachbarschaftsetage.de/veranstaltungen/einzelne-termine/210-theaterwecker-und-nachgespraech.html
http://www.quartiersmanagement-berlin.de/eventcalendar/index.php?fuseaction=kalender.showDetails&q_id=16&v_id=24927
Facebook:
http://www.facebook.com/events/303694072987338


Freundliche Grüße

Daniel Mützel
Presseteam
#OccupyBerlin

Quelle: Mailing-List von occupy-Berlin. Zum Eintragen in die Mailing-List http://occupyberlin.info/blog/mailing-list/

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Jan 132012
 
+++ ticker +++ Berlinweite Asamblea +++ 19.00 Uhr
ca. 30 Teilnehmende
Ort: Cafe Coop, Rochstr. 3
 

+++ ticker +++Aufzeichnung der Liveübertragung (livestream) bei Castor TV

http://www.livestream.com/undergroundreports/folder?dirId=3ce3b399-fd5a-409b-88af-91c9f7c5e321
Castor TV http://www.livestream.com/undergroundreports

 

+++ Ankündigungen +++

Der RAW Tempel wird am Sonntag nach der Demo ab 21.00 Uhr für eine Abschlussparty zur Verfügung stehen. Es werden noch 5-10 Leute gesucht, die um 10.00 uhr helfen eine PA aufzubauen und nach der Party helfen aufzuräumen. Ansprechpartner: Lars

+++ AG Rauschkunde +++

Um die Reformierung internationaler Drogengesetze voranzubringen, wirbt die AG um Unterstützung der „Heidelberger Deklaration“. Näheres unter: http://www.gruenekraft.com/permalink:roots/schreibe/schreibe-10.html
Ansprechpartner: Rene

+++ AG Zeitung +++

Sucht LayouterInnen und Leute, die Ideen haben, wie man Geld für die Zeitung auftreiben könnte sowie Leute, die helfen könnten eine Onlineausgabe zu erstellen, mit der demonstriert werden könnte, wie die Zeitung aussehen soll.

+++ ticker +++ 20.30 uhr

Wir hatten Besuch von einem amerikanischen Journalisten, der für den nichtkommerziellen Radiosender WBAI in New York http://www.wbai.org/ Interviews mit uns gemacht hat. Seine Fragen waren unter anderem:

  • Wie schnell hat sich occupy-Berlin entwickelt?
  • Wie war die Räumung des Camps: Wie hat sich die Polizei verhalten? Gab es Widerstand? Warum durfte das Camp nicht bleiben?
  • Wie weit ist die nationale und internationale Vernetzung?
  • Sind gemeinsame europäische Aktionen geplant?
  • Was sind inhaltliche Schwerpunkt im Bezug auf deutsche Politik?
  • Welche Rolle spielen die Gewerkschaften? Gibt es Unterstützung wie in den USA?
  • Was ist für die Demo am Sonntag geplant? Spielt der Geburtstag von Martin Luther King am Protesttag eine Rolle wie in den USA?
  • Habt ihr eine Botschaft für die Menschen in den USA?

Wenn die Sendung fertig ist, wird sie uns als Aufzeichnung zur Verfügung gestellt.

+++ ticker +++ 21.00 uhr

Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst will occupy im Rahmen einer Austellung vom 27. April – 1. Juli 2012 eine Etage zur Verfügung stellen. Im Vorfeld will die Zeitschrift „Camera Austria“ daher über occupy-Berlin berichten. Die Asamblea hat Mona das Vertrauen ausgesprochen, die Zeitschrift mit Material zu versorgen, eine kurze Chronik zu erstellen, Fotos von beiden Camps weiterzuleiten. Wer noch Fotos hat, bitte an Mona wenden:
ramonas(at)zedat.fu-berlin.de

+++ ticker +++ 21.30 uhr +++ Ort der zukünftigen Asamblea

Fortsetzung der Diskussion von gestern zum Thema: Ort der Asamblea

Vorschlag:  Montag Asamblea an einem sichtbaren, öffentlichen Raum abhalten, falls wir dann viele sein sollten (ab ca. 80 Leuten). Im Idealfall wäre der Ort windgeschützt und beleuchtet. Konkrete Vorschläge wurden auf drei Favoriten reduziert.

+++ ticker +++ 22.30 uhr +++ Ende der Asamblea

(aufgezeichnet von Alexandra, die sich freuen würde, wenn mal jemand anderes, diese Aufgabe übernimmt. Ergänzt von Sven)

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