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Ein "Ex-Soldat" spricht in der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin über Waffengeschäfte von Banken und Regierung
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin (Podiumsdiskussion) Thema: “Diktatur der Banken? Die Eurokrise und die Märkte”. Wir hatten Glück und bekamen gleich in der ersten Fragerunde das Publikumsmikro in die Hand… Und wir hatten einen eigenen Kameramann dabei: –> http://www.youtube.com/watch?v=FtYqQKNz9lI
Was haben Waffenexporte mit Bankenbilanzen zu tun? Und welches bzw. wessen Geld wurde eigentlich (in den sogenannten Krisen) gerettet? Warum hat Deutschland den Verkauf von 186 Panzerhaubitzen an Griechenland nicht rückabgewickelt, um z.B. Griechenlands “Schulden” zu reduzieren? Warum werden Waffendeals nicht transparent gemacht? Welchen tödlichen Kreislauf haben Kapital, Wirtschaft, Politik und Medien in der Welt implementiert? Warum sind wir (noch) so machtlos?
Es war eine geplante Aktion der #occupyBerlin Gruppe #as13 und die Figur im Tarnhemd ist eine gespielte Rolle (sich politisierender, post-traumatisierter Ex-Fremdenlegionär und Irak-Veteran an Krücken). Auch noch nach der Podiumsdiskussion hat der “Ex-Soldat” Gespräche geführt. Verständlicher- und nachvollziehbarerweise gibt es viel zu wenig Soldaten, die in der Öffentlichkeit sichtbar sind und ihre persönliche Sicht darstellen (können). Daher diese Rolle, um Menschen direkt in Kontakt zu bringen, Impulse zu setzen und auch den (unbekannten) Soldaten eine Stimme und ein Gesicht zu geben. Bewusst grenzwertig. Bewusst provokant.
Interessant in diesem Zusammenhang ist das Titelbild und Headline der aktuellen Ausgabe “Der Spiegel” (49/2012) Headline: Merkels geheime Rüstung-Deals. Deutsche Waffen für die Welt.
Es bleibt zu hoffen, dass die –> “Merkel-Doktrin” nicht weiter hingenommen oder durch Desinformation “beschönigt” werden kann. Deutschlands Rüstungsexporte sind direkt für Krieg, Leid und Hunger in der Welt verantwortlich zu machen. Es wird Zeit, dass sich in Deutschland Kräfte sammeln, aufklären und Aktionen starten, um dem Waffenexport-Wahnsinn endlich Einhalt zu gebieten.
Auf der Seite –> http://www.leo-kette.de/4.html steht: Wer profitiert vom Verkauf des Leopard-Panzers. In einer –> 8-seitigen Broschüre informiert Facing Finance, welche Unternehmen als Hersteller des Panzers von den Leopard-Panzer-Lieferungen profitieren und welche –> Banken als Investoren und Finanzierer dabei ebenfalls verdienen. Außerdem wird herausgestellt, wohin Leopard-Panzer exportiert werden, um welche Summen es geht und auf welche Weise dabei gegen die Menschenrechte verstoßen wird.
Inspiration für die Aktion in der Heinrich-Böll-Stiftung der Gruppe #as13 war die Initiative der –> Künstlergruppe Zentrum für politische Schönheit, die Waffenfabrikanten angeklagt hat, um die Lieferung von Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien zu stoppen. Im Rahmen ihres Konzeptes eines “aggressiven Humanismus” versprechen sie eine Belohnung von 25.000 Euro für jeden, der gerichtsfeste Hinweise auf Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit oder sonstige Straftaten der Eigentümer des Panzerproduzenten Krauss-Maffei Wegmann (KMW) gibt. Die –> Internetkampagne “25.000-Euro” ist für die einen ein längst fälliger Akt der Aufklärung, für andere ein Aufruf zur Denunziation. Quelle: –> http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/163135/index.html
Was hat das alle mit #occupy und #globalchange zu tun? Sehr viel. Dieser –> gefakte bitterböse “Werbefilm” von –> AntikriegTV schließt den Kreis: Leopard Panzer von Krauss-Maffei Wegmann sind tödliche Einsatzfahrzeuge, die für die sogenannte “Aufstandsbekämpfung” bzw. “Riot Management” konzipiert und eingesetzt werden. Die Leopard-Kampfpanzer des Typs 2A7+ sind nach Herstellerangaben für die asymmetrische Kriegsführung optimiert und damit besonders für die Bekämpfung „innerer Unruhen“ geeignet. Zitat aus einem –> Prototyp-Video: mit dem Leopard 2A7+ “…kann gezielt gegen besonders aggressive Demonstranten vorgegangen werden”…

“Wir wollen unseren Protest direkt vor die Werkstore des Rüstungsherstellers Krauss-Maffei Wegmann tragen”, betonte Stefanie Wolff von Occupy Kassel. Neben der Kritik am Export von Waffen, wolle die Bewegung auch darauf hinweisen, dass militärisches Gerät verstärkt zur Aufstandsbekämpfung eingesetzt wird, merkte Occupy-Aktivist Steven Heller bei seiner Ansprache an.

08/2012 Occupy-Aktivisten fahren mit einer Panzerattrappe bei der Demo gegen Rüstungsexporte in Kassel auf
Mit „Panzer aus Kassel: Nein!“-Plakaten und „Legt den Leo an die Kette“-Schildern wurde in Kassel gegen Rüstungsexporte aus Deutschland protestiert.
Zu der Demonstration aufgerufen hatten unter anderem das Kasseler Friedensforum, Pax Christi, die Linkspartei und die Piratenpartei, aber auch die Grüne Jugend und die Jusos in Kassel. –> http://www.fr-online.de/rhein-main/kassel-demo-leopard-protest-gegen-panzerdeal,1472796,17020158.html
In diesem Sinne auch und insbesondere zur Weihnachtszeit: sofortiger Waffenproduktions- und Exportstopp in Deutschland.
Nicht nur Atomkraftwerke gehören abgeschaltet und rückgebaut, sondern auch die gesamte deutsche Waffenlobby muss endlich gestoppt und als das erkannt und benannt werden, was sie ist: eine kriminelle kriegstreibende korrupte Komplizenschaft von Politik, Wirtschaft, Kapital und Medien!
Online-Petition und weitere Informationen –> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/ sowie https://www.campact.de/waffenexport/
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Selbst recherchieren, Quellen prüfen, Informationen sammeln und veröffentlichen. Einige Online-Artikel von hintergrund.de
–> Deutsche Waffen unterm Weihnachtsbaum
–> umstrittene Lieferung deutscher Panzer an Indonesien
–> Noch mehr Waffen für den Nahen Osten
–> Panzer für Katar: „Wenn Deutschland nicht liefert, dann liefern andere“





Die Halbwertzeit einer Bewegung hängt nicht unwesentlich