+++ ticker +++ 11Uhr11

Karneval der Empörten

Karneval der Empörten Foto by Alexandra Horn

+++ ticker +++ 17Uhr

Asamblea Reichstag
Aufgrund der Beobachtung, dass immer weniger Teilnehmer zur Asamblea vorm Reichstag erscheinen und die wenigen innerhalb einer Stunde durchgefroren sind, wird diskutiert, ob weiterhin täglich vorm Reichstag eine Asamblea abgehalten werden soll.

Vorschläge:

- Die Asamblea soll weiterhin täglich stattfinden, aber ins Camp verlegt werden.

- Asamblea vorm Reichstag soll nicht mehr jeden Tag stattfinden.

- Es sollen verstärkt Stadtteilasambleas abgehalten werden.

Zwischendurch wird ein Brief aus Frankfurt vorgelesen, in dem uns zum Camp gratuliert wird.

Nach einem Stimmungsbild wird beschlossen folgenden Vorschlag näher zu diskutieren: Die Asamblea soll täglich um 17.00 uhr im Camp stattfinden, außer samstags weiterhin um 15 Uhr vor dem Reichstag. Ergänzend können verstärkt Stadtteilasambleas stattfinden.

Wenn wichtigere Entscheidungen anstehen, sollte die große Asamblea das berücksichtigen.

Außerdem sollte Leute, die uns vorm Reichstag suchen, unbedingt informiert werden.

Zwischendurch Meldung: occupymusic will am Samstag, den 19.11. ein Konzert im Camp organisieren.

+++ ticker +++ 18Uhr

Die Diskussion wird ins Camp verlegt, weil alle frieren.

+++ ticker +++ 18Uhr30

Asamblea Camp
Die Diskussion um die Verlegung der Asamblea wird am Lagerfeuer fortgesetzt.

 +++ ticker +++ 19Uhr35

Konsens: Der Antrag wird angenommen. Asamblea soll ab jetzt täglich um 17 Uhr im Camp, außer samstags um 15 Uhr vor dem Reichstag stattfinden.

 +++ ticker +++ 19Uhr40

AG Berlin Biennale: Es werden Künstler, Schauspieler, Musiker, Aktivisten gesucht, um den konventionellen Kunstbetrieb während der Ausstellung zu stören.

Bitte um Kontaktaufnahme unter: edmund.fuchs@gmx.de

 +++ ticker +++ 19Uhr50

Bericht von Aktivsten aus Spanien, die die occupy-Bewegungen in Köln, Düsseldorf, Hamburg und Bremen besucht haben. Sie betonen die Wichtigkeit von face-to-face Kommunikation gegenüber dem Internet.

Weiter berichten sie aus Spanien: Eine Gruppe von Menschen ist einen Monat lang zu Fuß nach Madrid unterwegs gewesen, um dort an der Asamblea teilzunehmen. Nach zwei Tagen brachen sie auf, um am 15.Oktober in Brüssel zu sein. Unterwegs hielten sie in jeder Stadt Asambleas ab und wurden immer mehr. Nächstes Ziel: Athen über Nizza und Italien.

Weitere Infos z.B. unter: http://www.marchtoathens.tk/

 

(aufgezeichnet von Alexandra Horn)

 

 

Anbei das Protokoll des AG-Aktionstreffen 9.11.2011

  • Nächstes AG-Aktionstreffen 16.11.2011, Mittwoch 19.00 Uhr Camp am Bundespressestrand. Wer möchte einen Ausweichtermin?
    Wir können uns auch mal Donnerstags treffen.
    • Camp:
      • Aktionsgruppe will das Camp mit Zelten und Mobilisierung unterstützen
      • Info: Pachtvertrag Bundespressestrand: bis 15.12.
      • Zelt – ein Zeltverleih wäre gut.
      • Camp braucht: Laken, Banner, Baumaterial für Winterisolation: montreal camp
      • Couchsurfing
    • Inhalt: Legalität von Aktionen? Was kann den Beteiligten an Kunstaktionen passieren? Bitte mit allen Rechtsfragen bei der Roten Hilfe anrufen.
  • Aktionen letzte Woche:
    • Außenwirkung:
      • Stencils (Schablonen) wurden gesichtet
    • Reichendemo:
      • 2. Reichendemo Sklavenmarkt und Marsch durchs Lafajet, Mercedes, Deutsche Bank
      • 3. Reichendemo Ende November Ku’damm Thema: Privatisierung
    • Wörterditschen fand am Samstag statt:
      • Vorschläge Maximaleinkommen für Besserverdienende
    • 150 Leute bei Samstagsdemo 13.00 Uhr
    • Occupy-University:
      • Brainstorming Pinwände (HU)
    • Biennale-Aktion
      • müssen noch ihr Protokoll schreiben
      • brauchen noch Leute
      • nächster Termin: mehrere Termine immer Danzigerstr. 13 – kommt vorbei!
      • Mini-Ag Treffen (bitte über den AG-Verteiler ansprechen)
        • Politische Aufklärung: Inhalte der Biennale Aktion
        • Kunst-Gruppe“ sucht künstlerisch aversierte Leute die das Biennale Camp mitgestalten wollen [die Biennale Aktion ist aber keine künstlerische sondern eine politische Aktion!]
        • Logistik des Biennale Camps
        • Öffentlichkeitsarbeit des Biennale Camps
        • Antrag & Geld des Biennale Camps, Projektmanagement etc.- braucht noch Leute!!!
      • Monopoly-AG:
        • sucht noch Mitspieler & Kreider
        • Planungstermin (Sonntag, 13.11.: 13.00) bitte Adresse über AG-Verteiler anfragen
        • Ort: Brandenburger Tor, Pariserplatz
      • Jonglierer-AG: sucht noch Mitmacher
      • Karneval der Empörten:
        • 11.11.11. vor der Humbolduniversität Hauptgebäude
        • Braucht: Theaterschminke, Krach, verkleidete Schafe, Konfetti, Seifenblasen, Luftschlangen etc. etc.
        • 13.00 Uhr U-Bahn Märkisches Museum um Kostüme für 2 Euro zu erstehen (wer will noch ein Kostüm?)
      • Zuerst Essen dann Revolution: Danzigerstr. 13, Donnerstag, 10.11.11 19.00 Uhr
        • Ideenentwicklung
          • Auftauchen der Aliens die sich über unsere Zivilisation kümmern
          • Anti-Forderung: Überwachungsstaat
          • Thema: die Entwicklung der Rolle der Polizei
          • Gleitgel für alle
    • Theater: (übern AG-Verteiler anfragen!)
      • braucht Wand aus Pappmasche – wer will mitmachen beim Basteln?
      • wer will Theaterspielen?
    • Unterstützung von Paris: Film: Solidaritätsmessage für Paris, Donnerstag 10.11.2011 im Camp zum Filmdreh
  • Aktionsideen
    • wir sind mitschuldig Feindbild Banker gehört abgeschafft
    • Wer will Griechenland-Solidarität starten?
      • Vorschlag: Jubelperser vor der Griechischen Botschaft oder Solidaritätsaktion
 

Let’s groove, baby!

http://www.bundespressecamp.de (Wiki mit allen Infos zum Camp K2)

Aber Obacht: “Gerüchte machen die Runde, dass Wolfgang Schäuble eine Räumung des Camps noch vor Ablauf des 30.11.2011 anstrebt”.

Wir zitieren hierzu ganz unverschämt aus einer E-Mail:

“Ich halte nach einer ersten Sichtung des Planungsstandes fest:

  • Es gibt derzeit keine Baugenehmigung für das Bildungsministerium!
  • Der alte, gerade ausgeschiedene SPD-Baustadtrat wollte sie auch nicht erteilen
  • Er befürchtete „die Verödung des Spreeviertels“, vermisste „Gastronomie im Erdgeschoss“ und wohl auch eine „öffentliche Uferpromenade“
  • Mithin handelt es sich um einen weiteren Fall des Raubes des öffentlichen Spreeraumes von den Berlinern
  • Auch der Bebaungsplan war im Sommer 2011 im Abgeordnetenhaus (Landtag) noch nicht beschlossen!
  • Selbst der Senat hat Bedenken und besteht auf eine „öffentliche Nutzung der Uferpromenade“

Es besteht also derzeit überhaupt gar kein Grund für den Eigentümer (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, aka Bundesfinanzministerium) für eine Räumung oder gar die Herstellung von Baufreiheit. Das könnt und müsst Ihr betonen, wenn Ihr darauf angesprochen werdet.”

 

 

 

+++ticker+++17.12 Uhr

AG Zeitung wiederholter Bericht über ein kürzliches Treffen mit der taz. Angebote der taz: 1. eine Beilage (4 Seiten) mit eigenen Inhalten ohne Logo etc. Kosten: Deutschlandweit ca. 4000 Euro. 2. Die taz stellt nur die technischen Mittel; Vertrieb bleibt offen. 3. ein einzelnes ,Fenster’ der taz. Die AG hat sich darüber noch nicht darüber ausgetauscht, nächstes Treffen noch offen.

AG Presse.
Die AG bittet um mehr tatkräftige Unterstützung.

+++ticker+++17.18 Uhr

AG Internet
Idee: Wiki (statische Internetseite, die jeder ändern kann, dezentrales Medium, um Infos zur Verfügung zu stellen) über das Camp, so dass Leute (vor Ort) Infos reingeben können. Z.B. Wann gibt es Essen? Welche Events finden dort statt? Wikiadresse: Bundespressecamp.de
Idee: Eine Seite erstellen, vor allem für Außenstehende, um möglichst einfach an Infos zu kommen; eine Art Sprungbrett für Interessierte – zu allen anderen Seiten. Hier könnten FAQs ( was sind Asambleas? etc.) beantwortet werden. Diese Seite wird zunächst entstehen, im Namen des Machers. Danach wird diese Seite in der Asamblea besprochen, um anschließend weitere Sichtweisen darzustellen.
Hinweis dazu: Anregung für ein visuell ansprechendes Design
Hinweis: es wird demnächst ein Treffen zwischen den unterschiedlichsten Internetseiten-Aktiven geben.
Hinweis: es muss auch etwas Informatives außerhalb des Internets geben.
Überlegung, die AG Internet umzubenennen.

+++ticker+++17.23 Uhr

kurze Einführung für neue Menschen

+++ticker+++17.24 Uhr

Kurze Zusammenfasssung des ,Empörten-Programms’  für morgen.
(Treffen ca. 11 Uhr vor dem Hauptgebäude der HU)

+++ticker+++17.27 Uhr

Frage bezüglich Demonstration am 26. November? (Keine genauen Informationen verstanden)

+++ticker+++17.29 Uhr

AG Redebeitrag Samstag
AG besteht bis jetzt nur aus xyz. Er hat einen Redeentwurf gemacht für die Abschlusskundgebung der campact/attac-Demo. Er hat ihn in Kopie dabei, um jenen zu besprechen. Er oder ein anderer kann diese Rede halten. Es gab auch andere Anfragen an andere Menschen, aber campact hat bemängelt, dass es Kommunikationsschwierigkeiten gab. Diskussion über die Anzahl der Redner usw. Gespräch bezüglich der Vorbereitung dieser Rede.
Idee: unterschiedliche Vertreter; jeweils einer aus dem Camp, der asamblea, der Internet-Aktiven… Stimmungbild, ob der Brief, der noch überarbeitet wird, von 3 Menschen vorgelesen wird. Im Verlauf de Gepräch: keine Einwände Frage: Wer soll die Rede halten? Wird lange diskutiert… temporäre Medienkarenz wird angesprochen. [wer nun tatsächlich die Rede am Samstag halten wird, wird nachgetragen] Der Redeentwurf wird verlesen. Treffen, um den Redeentwurf nochmal zu überarbeiten / daran zu feilen: Morgen, Freitag, 16 Uhr (Anmerkung von Sulamith: geändert auf 15:30Uhr) an der Weltzeituhr am Alexanderplatz Redeentwurf soll an unterschiedliche Occupy-Seiten verteilt werden

+++ticker++ 18.06 Uhr

AG Stadtteilasambleas
Treffen: Neukölln, 20.11, 14h Hermannplatz

+++ticker+++18.14 Uhr

WICHTIG: Morgen, am Freitag bei der Asamblea, Gespräch darüber, wie wir weiterhin mit der Anmeldung vor dem Reichstag verfahren wollen

+++ticker+++18.15 Uhr

Ein Polizist gesellt sich zur Asamblea und hört zu.

+++ticker+++18.16 Uhr

Frage: wer weiß etwas von einer Demo / Veranstaltung am Lustgarten, morgen um 17 Uhr? Keiner, zumindest nicht bei der heutigen Asamblea

+++ticker+++18.25 Uhr

Polizist, der im Kreis der Asamblea stand, verabschiedet sich. Wünscht sich, dass am Samstag alles friedlich bleibt und wünscht ,uns’, dass wir ,unsere’ Ziele erreichen; er fand den Redebeitrag-Entwurf gut.

(aufgezeichnet von Eva)

 

+++ ticker +++ 8 Uhr 00

Bundespressestrand friedlich besetzt. Alle sind aufgefordert uns hier zu besuchen. Kommt zahlreich, bringt Zelte mit.

+++ ticker +++ 12 Uhr

15 Zelte stehen, Feuerholz ist zusammengesammelt, Presse ist da, Polizei lässt uns in Ruhe. Die Besitzerin des Bundespressestrand erlaubt den Platz als Camp zu benutzen, so lange wir friedlich und ordentlich sind. Das Camp steht!! Die Presse ist auch schon da…

+++ ticker +++ 17 Uhr 20 +++ vor dem Reichstag

Beginn: Einführung in die Asamblea für erstmalige Besucher

AG Aktion:
Es entsteht gerade ein Theaterstück, welches bei der Asamblea uraufgeführt wird, um zu gucken, wie die Asamblea es findet.
Heute, am Mittwoch, gibt es um 19 Uhr ein Treffen der AG Aktion im Drugstore (Potsdamer Straße 180) Danach ist wohl eine Kreiden-Mal-Aktion u.ä. geplant, bezogen auf den Karneval der Empörten und auf den Spaziergang am Samstag.

Leute, die beim Karneval der Empörten mitmachen wollen, sind herzlich eingeladen: Morgen, am Donnerstag, 15 Uhr im Camp Bundespressestrand
Zur Kostümfrage: Morgen, am Donnerstag, treffen sich einige um 13 Uhr am U-Bahnhof Märkisches Museum, um günstig (1-2 Euro pro Person), Kostüme auszuleihen.

+++ ticker +++ 17 Uhr 25

Ein Mensch hat einen Song mit dem Titel ,Occupy Berlin’ geschrieben und bittet um Kontakt zur AG Musik. Er wird versuchen, sich über die Mailinglist mit der AG in Verbindung zu setzen.

+++ ticker +++ 17 Uhr 30

AG Inhalte
Bisher besteht die AG nur aus einer Person. Im Gespräch finden sich noch weitere Interessierte und es wird angemerkt, dass es bereits eine andere AG Inhalte gibt. Es wird um mehr Mitarbeit bei  der „EIn-Mann“ AG gebeten. Bei Interesse bitte die occupy.info Seite oder die Mailinglist nutzen. Nächstes Treffen noch unklar. Wenn ein Termin feststeht, wird um Feedback von Teilnehmern gebeten, die kommen wollen.
Die bereits bestehende AG Inhalte trifft sich heute, am Mittwoch: 23 Uhr, McDonalds am Zoo

+++ ticker +++ 17 Uhr 38

Bericht Bundespressestrand (BPS)
Seit heute morgen 9 Uhr stehen etwa 20 Zelte auf dem Bundespressestand. Es wurde ein Brief  an die Pächterin übergeben mit der Bitte um Toleranz, dem sie zugestimmt hat. Das Camp darf mindestens 2-3 Wochen bestehen, vielleicht auch länger. Es gibt ein Lagerfeuer, Mittagessen und um 20 Uhr Abendessen. Die Küche bittet um reichlich Gäste. Es wird in Kürze ein Gespräch über das Zusammenleben im Camp geben. Es ist noch zu klären, inwiefern die Asamblea weiter wie gewohnt vor dem Reichstag stattfinden soll.

Hinweis: Es wäre gut, optisch mehr Aufmerksamkeit zu erregen, vor allem für die Menschen, die mit der S-Bahn am Camp vorbeifahren. Zur Zeit sind mehr Zelte vorhanden, als Menschen, die in ihnen schlafen, d.h., es können auch Menschen im Camp schlafen, die kein Zelt haben. Es wird um Verständnis gebeten, dass die Aktion mit dem Camp verklausuliert oder ,geheim’ ablief; dies geschah zum Schutz von Personen.

+++ ticker 17 Uhr 52

Thema: Solidarität mit Ländern, in denen die Polizei hart durchgreift. Bitte um Solidarität in Form einer Teilnahme an kurzen Videostatements für Paris, wo Polizeibeamte Zelte und Nahrungsmittel beschlagnahmen. Morgen, am Donnerstag um 18 Uhr im Camp BPS

+++ ticker +++ 17 Uhr 55

AG Moderation / Gesprächsstruktur
Bitte, dass sich möglichst viele an der AG Moderation/Gesprächsstruktur beteiligen, damit die Moderatoren mehr routieren. Wenn man das erste Mal moderiert, macht man das mit einem erfahrenen Moderator zusammen. Es wird darum gebeten, den Moderatoren Feedbacks zu geben, also während einer Asamblea mit ihnen zu kommunizieren. Einen Termin für ein nächstes Treffen der AG Moderation / Gesprächsstruktur gibt es noch nicht. An die AG wird erneut der Vorschlag bezüglich einer Tagesordnungspunkte-Liste für die Asamblea herangetragen.

Es gibt die Bitte, bei den großen Asambleas samstags, darauf zu achten, dass ,Asamblea-Erfahrene’ Menschen sich besser in der Menge verteilen, um so das Human Mic zu unterstützen. Die AG Moderation / Gesprächsstruktur hat ein ,Schema’ ausgearbeitet, wie man sich bezüglich der Kommunikation in Situationen verhalten könnte, die schnelle Entscheidungen erfordern (entstanden aus der ,Kessel’-Situation vom vorletzten Samstag) Dieses Schema wurde in der Asamblea vorgestellt und zur Diskussion gestellt:
Wenn es eine Situation gibt, die eine schnelle Entscheidung erfordert, werden zuerst schnell Alternativen / Vorschläge gesammelt.
Dann werden zu den Vorschlägen nacheinander Pro und Kontra-Argumente gesucht.
Anschließend entsteht zu jeder Alternative ein Stimmungsbild, um einen Eindruck dafür zu bekommen, welcher Vorschlag am ehesten konsensfähig ist. Dieser wird dann zuerst diskutiert, um zu einem Konsens zu kommen; danach bei Bedarf auch die anderen, sollte Vorschlag eins zu keinem Konsens geführt haben. Selbstverständlich kann auch bei einem Konsens jedes Individuum frei entscheiden, was es tut.

+++ ticker +++ 18 Uhr

Sammelseite für alle Pads
Eine Übersicht findet ihr unter https://pad.riseup.net/p/occupyberlin
Wichtig: Bitte die Seite nicht zu lange offen haben oder in den Lesemodus schalten (Timeslider), wie das funktioniert, wird auf der Seite erklärt.

+++ ticker +++ 18Uhr 15

Neu: AG Individuelle und gesellschaftliche Entwicklung. Es geht in dieser AG um die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen und die Bedeutung dessen für eine gesellschaftliche Entwicklung. Idee: verschiedene Institutionen kontaktieren, um mit externer Hilfe Schulungen zu ermöglichen, z.B. Friedrich-Ebert-Stiftung etc, um beispielsweise eine Art Coaching im Umgang mit Pressevertretern zu bekommen. (Diese Möglichkeit gibt es aber schon intern, Näheres dazu ist bei der AG Presse zu erfahren.)
Auch diese AG trifft sich heute, zusammen mit einer der AGs Inhalte bei McDonalds am Zoo.

+++ticker++18 Uhr 30

Umzug der Asamblea ins Camp BPS.

 

(Bericht von Eva)

 

Der Bundespressestrand ist BESETZT. Wir sind nun am K2 bzw. #OmahaBeach, Tag und Nacht. Vergesst nicht die anderen Camps überall in der Stadt (z.B. K66 -Klosterstraße & Camp Boxi – Boxhagener Platz).

Größere Kartenansicht

 

+++ 17 Uhr 15 +++

Ca. 40 Leute anwesend. Herr Römer vom RBB wird vorgestellt. Hat xyz eine Woche begleitet und will in der Abendsendung Zipp die Bewegung in Berlin vorstellen.  AG’s berichten. Aktion von MedMob wird morgen bekannt gegeben.

AG Kasse muss noch gegründet werden ist in Planung – Name wird noch gesucht; geplant ist, ein Pad für Einnahmen, eins für Ausgaben; In Form einer Exeltabelle wird Kassenbuch geführt. Frage nach den 800 +€ von Nina Hagen kam auf -> an Zoltan verwiesen, hat direkte Verbindung zu ihr. Konnte keiner Auskunft geben. Bestandsaufnahme wurde erbeten (Laptop, Zelte, Schlafsäcke, die bereits gespendet wurden). Es gibt die Idee ein Auto auf dem Parkplatz abzustellen, welches als Tresor fungiert, darin könnten Wertgegenstände, technische Ausrüstung und Geld aufbewahrt werden. Die Kassenleute hätten den Schlüssel.

+++ 17 Uhr 30 +++

AG Biennale: dürfen auf Biennale ein Camp errichten in einer Etage vom 27.4.-01.06.12.  Künstler und Musiker sind geragt. Bitte in AG melden. Es gibt ein Budget vom Kurator hierfür. Konzept muss noch erarbeitet werden. Johannes will unterstützen, laut AG sind gute Ideen willkommen. AG Versammlungsanmeldung: nicht immer die gleichen wollen die Anmeldungen vornehmen Johannes bittet andere den Antrag zu stellen und die Anmeldelisten zu füllen. Kann informieren bei Fragen.

Nochmals Hinweis: Trasparente sind erlaubt! Freie erklärt sich bereit ein Asamblea Plakat zu malen und ich bringe einen Tisch mit, um Infomaterial auslegen zu können. Vorschlag für Kocare (kl. Runde Farbflecke)zum Erkennen von OccupyerInnen, Bewegte 99%ige… Buttenmaschine erfragt. Grüne und Drugstor haben eine zum leihen. Diskussion über Ausgrenzung…

Nochmals darauf hingewiesen, dass in der Asamblea keine Zustimmung darüber eingeholt werden muss, wenn einzelne Initiativen starten wollen. „Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden“ (Rosa Luxenburg) wurde angeführt. Zustimmung. Geht nicht um Ideologie, deshalb Farbe ohne Name/Inhalt

+++ 18 Uhr 00 +++

Bitte sich nicht selbst immer wieder zu begrenzen, sich trauen sich zu äußern und erlauben, alles zu sagen, auch keine  Scheu vor Konflikten, diese sind wichtig und nötig. Nicht aus Emotionen aussteigen und auf Metaebene abheben. Dranbleiben, sich dem Spannungsfeld stellen. Sich die Freiheit zugestehen und Respekt vor dem Anderssein und anderen Meinungen haben

AG Karneval der Empörten: es gibt Möglichkeit bei Peper Kostüme zu leihen. Es werden noch Materialien bis Donnerstag benötigt (Clownsnasen, Laken für Transparente, Blumendraht, lange Stöcke, Wäscheleine, Ohren, Haarreifen, Konfetti, Wattebällchen, Musikinstrumente, Pfeifen…). Eine Liste kommt auch ins Netz. Abordnung war bei der Montagsdemo der Flughafen Berlin Schönefeldgegner. AG lokale Vernetzung/analoge Öffentlichkeitsarbeit Flugplatz Öffentlichkeitsmaterial (sorry, weiß Zusammenhang nicht mehr Enkido du?). AG Konzert wird aufgelöst: Polizei erlaubt ein Konzert am Marx-Engels Forum wie geplant nicht, es wird im Rahmen der Umzingelung im Anschluss ein Konzert stattfinden vor dem Brandenburger Tor. AG Aktion trifft sich Mittwochs im Drugstor.

+++ 18Uhr 20 +++

Es hat sich AG Theater formiert, spielt Stück über Finanzkrise Aufführung wahrscheinlich am 10.12.11. Es wird noch Schauspieler (Spielalter 40+) gesucht. In der AG kann man bei Vorhaben von Aktionen Hilfe bekommen. Morgen früh wird Stadtführung angeboten. Treffpunkt 9.00 Uhr Washington Platz.

+++ 18Uhr 30 +++

Aktionsformen über (?) kann im Camp angeboten werden und im Wendland (bitte Medmobmenschen anfragen). TAZtreffen: gibt die Möglichkeit einer Beilage, die zu Druckkosten mit redaktioneller Freiheit unsererseits in die Taz, aber auch zum Selbstabholen gedruckt werden kann. Es gibt keine Spenden /keine Verflechtungen damit auch. Jede AG kann dies auch nutzen um zu Großabnehmerpreisen eigene Sachen drucken zu lassen.

+++ 18Uhr 45 +++

AG Internet: entstanden aus Eigeninitiative mit eigenen finanziellen und menschlichen Ressourcen. In InternetAG gibt es Cybermobbing. (ca. 50 schwierige Mails). Von einer Internetseite, auf der es kein Impressum (occupyBerlin.blogspot bzw. occupy_berlin auf twitter) gibt, die sich nicht einer Auseinandersetzung stellen, sondern als Heckenschützen auftreten. Bis hin zu Drohungen (ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt). Info Seite ist eine INFOseite und keine INHALTSSEITE. Von der AG aus wird noch immer diese allgemeine Seite gespiegelt! Wichtig die Wertschätzung für die Arbeit in den AGs aufzuzeigen.

 

Die AG Internet erhält 2 Geldspenden im Werte von insgesamt € 30,-, die sie hiermit deklariert und zu kommunikationstechnischen Zwecken einsetzen wird. Ein Beleg der Ausgaben erfolgt auf dieser Seite. Bemühung, eine Zeitung zu realisieren. Punkt Probleme mit Verbindlichkeiten und mit Arbeit werden angesprochen ist faktisch so. Dank von Freia an alle, die sie unterstützten mit ihrem DASEIN beim Dreh. Mailinglist bitte so beantworten, dass immer nur das dringelassen wird, worauf sich die Antwort bezieht, BITTE alles andere rauslöschen, sonst liest man mitunter ganz oft das gleiche, kann andererseits kleine Zwischenmeinungen übersehen. DANKE

+++ 19Uhr 25 +++

Bewegung kommt in der Realität an-> heißt, müssen es schaffen, den Prozess alltagstauglich zu machen, außerdem keine neue Gesellschaft ohne Respekt und Verbindlichkeit. Wichtig! Achtsam zu sein miteinander und die Zeichen zu sehen, die uns andere geben und ernst nehmen, wenn Menschen Grenzen aufzeigen. Früh wurde mitgeteilt, dass es bald nicht mehr möglich ist den Livestream zu realisieren. Nun ist es soweit – schade! Internetteam ist auch sehr belastet, bitte entlastet auch durch sachliche Botschaften und ressourcensparenden Umgang. Dass wir am Limit sind ist ein Zeichen, DAS GEARBEITET WIRD- dies gilt allen AGs. Heißt, müssen Leute aktivieren zur Unterstützung.

+++ 19 Uhr 45 +++

Abschließend: gab Vorschlag, Asamblea auf 2 Stunden vor dem Reichstag zu begrenzen und anschließend weitere Punkte im gegenüberliegenden Cafe zu besprechen. Angesichts der Kälte zieht sich ein Teil der Asamblea in eine nah gelegene Kantine zurück, während ein anderer Teil sich auf den Weg ins Camp macht. Damit löst sich die Asamblea vom 08.11.2011 vor dem Reichstag auf.

(Bericht von Kathleen)

 

+++ ticker +++ 17 Uhr +++ Reichstag

Kleine Asamblea von ca. 10 Leuten. Es besteht das Bedürfnis, wiederholt das Thema Alkohol und Drogen im Camp zu diskutieren. Diskussion wird unterbrochen von einer Anfrage, ob wir bereit wären uns mit einer Gruppe von etwa 20 AktivistInnen aus Tunesien, Algerien, Marokko (eingeladen von der Friedrich Ebert Stiftung), über unsere Bewegung auszutauschen. Es kommt zu einem lebhaften Gespräch, in dem die AktivistInnen nach unseren Forderungen, Motivationen, Strukturen, Strategien der Mobilisierung und der Bereitschaft mit Gewerkschaften, Parteien, Organisationen zu kooperieren befragen.
Eine Frau von occupy New York betont die Bedeutung von facebook und twitter für die Mobilisierung und erklärt, dass es in New York weniger darum geht, konkrete Forderungen zu formulieren, als Missstände zu deklarieren.
Als gemeinsamer Nenner wird die Forderung nach „Echte Demokratie jetzt“, einer dezentralen, außerparlamentarischen Demokratie geäußert.

Asamblea Reichstag 7.11.2011

+++ ticker +++ 19 Uhr +++ Camp K66

Einige AktivistInnen aus Tunesien, Algerien, Marokko sind der Einladung gefolgt, im Camp weiterzudiskutieren. Hier haben wir Gelegenheit, uns über den Stand der Bewegungen in den arabischen Ländern zu informieren. Es wird gefragt, ob die Revolution in Tunesien sich mit der Einführung der parlamentarischen Demokratie zufrieden gibt. Eine Aktivistin aus Tunesien erklärt, Tunesien will die Erfahrung der „klassischen Demokratie“ erstmal selber machen, aber sehr wachsam bleiben, wie sich alles entwickelt. Von Europa wünschen sich die AktivistInnen, dass das Interesse am Arabischen Frühling nicht einschläft. Eine zu starke Einmischung lehnt sie aber ab. Für die Mobilisierung der Menschen in Tunesien wird ebenfalls die Bedeutung von facebook betont. Es folgen Berichte über die Proteste in Marokko und Algerien.
Die Aktivistin aus Tunesien erzählt, dass viele aus der Gruppe sich am meisten auf das Treffen mit Menschen aus der occupy-Bewegung gefreut haben. Alle sind optimistisch, dass es eine historische Chance für globale Veränderungen gibt.

Asamblea Camp K66 7.11.2011

+++ ticker +++ 21 Uhr +++ Camp K66

Diskussion wird beendet mit der Aussicht auf eine warme Kartoffelsuppe.

 

[aufgezeichnet von Alexandra]

 

Occupy Berlin The 1% Geld Geld Geld Geld Geld Geld Geld

Occupy Berlin The 1 % Flashmob Demo im Einkaufszentrum I

Occupy Berlin The 1% Sklavenmarkt I

Occupy Berlin The 1% Sklavenmarkt II

 

Interview auf Inforadio (A):

 

2. Inforadio (B): Babylon – Religion und Gesellschaft: Occupy Klosterstraße
http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/babylon/201111/165907.html

2. CNN: Occupy Berlin – Dancing by The German Parliament, Reichstag
http://ireport.cnn.com/docs/DOC-689989

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