Protokoll 18.04.2012 Assamblea Wedding

Vorstellungsrunde und allgemeine Gespräche über occupygermany, die assamblea, usw.

Gartenprojekt

Die Brache Seestraße Ecke Amrumer Straße ist im Liegenschaftsfonds und soll verkauft werden. Man kann das Grundstück aber zwischennutzen, dafür ist aber im Vorfeld einiges zu klären.
Bei den Prinzessinengärten wurde für das Projekt eine GBR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) gegründet. Bei den Prinzessinnengärten wurde auch noch gesagt, dass es ein halbes Jahr gedauert hat ehe sie die Genehmigungen alle hatten. Außerdem bezahlt man bei Zwischennutzung natürlich Miete.
Wir brauchen noch Unterstützung:
1. Wer würde helfen bei der Ausarbeitung eines Projektplans (Kosten für den Garten durchrechnen, die Miete für das Grundstück berechnen, usw.)
2. Wer kennt sich mit solchen Sachen aus (GBR gründen, Liegenschaftsfonds, Kalkulation von Kosten)?

12.Mai
Startpunkte (Gesundbrunnen, Thälmann Park, Frankfurter Tor, Kottbusser Brücke und Hauptbahnhof) sind genehmigt.
Flyer findet man auf alex11.org in der Gruppe Design und Vorlagen (und auch hier: http://occupyberlin.info/blog/downloads/ – Anmerkung von Sulamith).
Von dem Nutzer QUE wurden Flyer hochgeladen, die man auch in Schwarzweiß ausdrucken kann. Noch dazu gibt es dort Aufruftexte, Plakatentwürfe und vieles mehr.

Biennale

Die Homepage ist da: http://supportbiennale.wordpress.com/
Es werden noch sehr viele Unterstützer gesucht, schaut auf die Seite, dort steht sehr detailliert, was noch alles benötigt wird bis zur Eröffnung.

Walpurgisnacht 30.04.

Es wird eine Frauenaktion im Wedding geplant, mit anschließendem Picknik im Park. außerdem ist ab 14 Uhr die antikapitalistische Walpurgisnacht im Wedding. Treffpunkt: Gerichtstraße/Adolfstraße

Gruppe Soziale Gerechtigkeit
Thema: Menschen in Aufbewahrungsanstalten.
Vielleicht gibt es jemanden, der Interesse hat mehr über solche Heime und den Umgang mit Betreuern zu erfahren. Wir suchen konkret jemanden, der einen Mann einmal die Woche zu seinem Betreuer begleitet und anschließend noch ein bisschen Zeit mit ihm verbringt. Dadurch dass man ihn schwer verstehen kann, gehen die Betreuer nicht richtig auf ihn ein (Mangel an Zeit), wodurch er sich natürlich sozial ausgegrenzt fühlt.

Also, wer Lust hat beim behördlichen Kram des Gartenprojekts mitzuhelfen oder dem Mann zu helfen, der kann ja nächste Woche Mittwoch 19.30h vorbeikommen oder anders mit uns Kontakt aufnehmen.

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Guerrilla Gardening.Wir wollen weiter auf zwei Schienen arbeiten. Einerseits wollen wir einen öffentlichen Garten zum Gemüseanbau im Geiste der Selbstversorgung bestellen. Wir haben eine Brachfläche ausgemacht mit der seit mindestens 2 Jahren nichts mehr geschieht. Die betreffenden Ämter werden angeschrieben.

Wir haben für praktische Informationen u.a. auch Kontakte zu Aktivisten in Spanien, die im gleichen Sinne Gärten anbauen. Die andere Schiene legt mehr den Akzent auf guerrilla-artige Aktionen zur Aufwertung des Viertels. Aufwertung nach unserem Verständns in dem (Un)Kräuter sich der Grünflachen wieder bemächtigen. An Küchenkräuter zum wild-flücken wurde auch gedacht. Details hierzu werden in der NetzÖffentlichkeit aber nicht preisgegeben. Continue reading »

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 Treffen am 25.01.2012 im Café Mandé.
  • Verbindlichkeit & Kommunikation. Wir brauchen einen wirklich festen Ort, an dem wir uns treffen, konstruktiv diskutieren und evtl. kochen können, der aber gleichzeitg offen für alle ist (keine Kosten entstehen). Viele Vorschläge wurden vorgebracht; die bestimmten Personen wollen sich bis zum nächsten Treffen informieren, so dass wir zum übernächsten Treffen einen solchen festen haben. Ein solcher Ort ist wichtig für die Kommunikation nach außen, so dass alle interessierten Menschen uns finden können. Ergebnis wird dann im nächsten Protokoll stehen. Ein Flyer ist auch auf dem Weg. Hier kann man den Flyertext zusammenstellen.

 

  • Beim Thema Gentrifizierung haben sich ein paar bereit erklärt, sich hinreichend zu informieren, so dass wir die Informationen, die es schon im Wedding zu diesem Thema von verschiedenen Organisationen & Intitativen aufgegriffen werden können.

 

  • Bezüglich des Guerrilla Gardenings haben sich zwei Konzepte hervorgetan. Einerseits gabs die Idee guerilla-artige Aktionen zu machen wie Samenbomben zu streuen und moosgraffiti an Wänden anzubringen und andererseits die Idee des Öffentlichen Wandergartens in dem man Gemüse anbaut. Dafür müssen wir uns eine Fläche aussuchen. Die Weddinger Guerrilla Gardening Community wurde angeschrieben, befindet sich aber noch im Winterschlaf.

 

  • Giftbox. Es gibt die Möglichkeit alte Telephonkabinen kostenfrei aufstellen zu lassen, um sie in kleine Umsonstläden umzubauen. Bis zum nächsten Mal haben wir mehr Informationen hierzu und werden versuchen, noch vor dem Frühling welche aufzustellen.

 

  • Die Idee des Freifunks wurde in der Asamblea besprochen und wurde begeistert aufgenommen.

(aufgezeichnet von Felix?)

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Wir haben gestern damit begonnen, einen Flyer für die Demonstration am 15. Januar zu verteilen, der auf großen Zuspruch bei den Passant*innen stieß. Viele ließen sich einen kleinen Stapel geben, um die Flugblätter ihrerseits an Arbeitskolleg*innen und Nachbar*innen zu verteilen und einige boten spontan Hilfe an bzw. taten kund, mitarbeiten zu wollen. Der Flyer wird noch auf englisch, arabisch und türkisch übersetzt.  Hier ist ein download des Flyers, der im A5-Format verteilt wurde, aber in A4 bzw. A3 auch als Plakat genutzt werden kann: Occupy-Flyer 15J

Die Weddinger Stadtteilgruppe trifft sich zur Debatte vorerst immer Mittwochs um 19.30 Uhr im Café Cralle. Samstags wollen wir gemeinsame Aktionen machen und der auf diesem Blog angegebene Sonntags-Termin gilt nicht mehr!

Aktuelle Informationen zu “Occupy Wedding” gibt’s hier: http://occupywedding.wordpress.com/

aufgezeichnet von Alinka

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Protokoll
Yeahh wir haben eine Mailinglist ! und wir sind schon 35 Personen auf der Liste ! Yeah !

Kommt nächsten Samstag um 12 uhr zum U-Bahnhof Leopoldplatz. bitte. Wir waren bis jetzt schon ziemlich produktiv (s.u.) würden es aber noch mehr sein wenn alle kommen !

Hier ist der link zum Blog: http://occupywedding.wordpress.com/

Hier gehts zum Pad.

Fotos für den Blog bitte immer an folgende adresse senden: milo-7@hotmail.de

Hier das war was letztes Mal rausgekommen ist (auch im Blog zu finden):

Hallo, wir haben uns letzten Sonntag wieder getroffen, ein paar neue Gesichter waren erfreulicherweise auch dabei. Wir haben gemeinsam folgendes beschlossen:

  1. Wir treffen uns ab jetzt jeden Samstag um 12:00 Uhr am Leopoldplatz. Wir bleiben dann ein halbes Stündchen je nach Wetter im U-Bahnhof oder auf dem Platz um auf Zuspätkommer zu warten und um sich für einen beheitzten Raum zu entscheiden.
  2. Wir versuchen immer Essen und zu Trinken mitzubringen. Bevorzugt Kaffee, Tee und Gebäck. (Sorgt auch für Interesse bei der Laufkundschaft).
  3. Für die Mobilisierung der Massen brauchen wir einen #OccupyWedding Flyer. Ein Entwurf sollte bis nächsten Samstag her (jeder sollte sich angesprochen fühlen, Eigeninitiative ist gefragt).
    Anmerkung für den Flyer: Es wird an einem allgemeinen Stadtteilgruppen Flyer gearbeitet. Dabei wird die Schriftart Courier New benutzt, wir könnten das für unseren Flyer übernehmen. Ansonsten wollen wir den Bezirk mit Kreide aufgemalten Parolen verschönern. Wir haben uns bei dem Flyer und der Kreideaktionen auf ein Schlagwort geeinigt:
  4. Auf -wer? tung. Inhaltlich wollen wir uns mit dem Thema Aufwertung des Viertels auseinandersetzen, bis zum nächsten Treffen schonmal Informationen zusammentragen um längerfristig vielleicht ein kleines Manifest zu erstellen. (jeder kann sich ab jetzt im Pad beteiligen). Gentrifizierung & Mieterhöhungen waren für alle Beteiligten ein wichtiges Thema. In einem breiterem Sinne ist der Begriff ‘Aufwertung’ für den Wohnraum gleichzusetzen mit dem Begriff ‘Konkurrenzfähigkeit’ (zB durch Exzellenzinitiativen) innerhalb der Bildung und ‘Effizienz’ im Öffentlichen Dienst. All die ‘Aufwertung’ der Leistungen und Güter kommen nur einer privilegierten Minderheit zugute und geht mit Prekarisierung von Teilen der Bevölkerung und deren Ausgrenzung in Randbezirke einher. Dem stellen wir unser eigenes Verständnis der Aufwertung des Viertels entgegen. indem Leistungen & Güter nicht unmittelbar verwertet, sondern geteilt werden, entsteht für alle Beteiligten ein viel größerer Nutzen. Die Lebensqualität in der Gemeinschaft wird so nachhaltig erhöht. Wenn jeder zwanglos etwas reinsteckt bekommt er sehr viel wieder zurück. Wenn’s dich nicht überzeugt, schau bei Occupy vorbei! :-)
  5. Perspektiven: Wir wollen brachliegende Grünflächen ausfindig machen und im Frühjahr bebauen. 2 Grünflächen haben wir schon. Diese Praxis nennt man Guerilla Gardening. Längerfristig können wir versuchen ein Freifunknetz aufzubauen. Dafür müssten wir allerdings etwas mehr werden. Vielleicht könnte das ein Neujahrswunsch für 2012 sein.

Kommt zahlreich zum nächsten Treffen (siehe 1.) vielleicht können wir dann entsprechende AGs gründen.
RG
Felix

P.S Die Scherer 8 hat abgesagt. Wir können uns also nicht bei ihnen treffen, was aber nicht weiter schlimm ist, denn wir kommen immer irgendwo unter.

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