Protokoll – Offenes Orga-Treffen für 12M
Nachbarschaftszentrum Cuvrystraße
am 19.4.2012
Protokollführung: Stephanie
Anwesende Personen: 16
1) Anmeldergespräch
Besprochen wurde der Ort der Zwischenkundgebung. Nach derzeitigem Stand ist ein
Teilbereich des Alexanderplatzes (zwischen Saturn und Sparkasse) dafür festgelegt, da hier
die einzelnen Routen aufeinander treffen (Route Wedding und Thälmann-Park laufen schon
ab Torstraße zusammen). Starke Bedenken gibt es, wenn der Demozug nach der
Zwischenkundgebung vom Alexanderplatz zum Neptunbrunnen geführt werden soll, da durch
zahlreiche Baustellen die Durchgänge teilweise stark verengt sind. Hierfür sollte ein
Sicherheitskonzept ausgearbeitet werden.
Die Anmeldung der Fläche neben dem Neptunbrunnen ist zweifach erfolgt in Form einer
Sondernutzung und als Mahnwache nach dem Versammlungsgesetz. Das Aufstellen von
Pavillons ist kein Problem. Sie sollten einsehbar aufgebaut werden um ein unerwünschtes
„längerfristiges Verweilen“ zu vermeiden.
Anwesend ca. 22 Personen
Vier Vorlagen standen zur Diskussion. Ein Motiv wurde ausgewählt und zur abschließenden Bearbeitung an den Grafiker zurückgegeben. Änderungswünsche für den Stern mit Strahlen: weniger technische Optik, weniger Weißraum, Startpunkte hervorheben, Slogans/Inhalte mit einbauen, ggf. ein Zirkuszelt/Marktplatz der Ideen und als Initiatoren: “Bündnis 12 Mai”.2) Alle Routen sind angemeldet. Der Neptunbrunnen ist als Versammlungsort angemeldet. Continue reading »
Ankündigungen
- Am Mittwoch, den 28.03 treffen wir uns früher, und zwar um 18 uhr vor der Beuthhochschule, um dann direkt zu einer Occupy-Wedding Teilnehmerin zu gehen. Bei ihr findet ein Workshop zum entwerfen von Graffiti-Schablonen statt. Während des Workshops können wir dann bastelnd die Asamblea abhalten. Kommt daher alle pünktlich!
- Am Donnerstag, den 29.03 trifft sich um 19uhr30 im Nachbarschaftszentrum Cuvrystr. ( an der Nummer 13) die Arbeitsgruppe 12.Mai, die am weltweiten Aktionstag einen Sternenmarsch von den Berliner Außenbezirken auf das Stadtzentrum organisiert. Viele Mitglieder Initiativen & Organisationen werden anwesend sein, Weddinger sollten dort nicht fehlen!
Freifunk
An der Asamblea nahm zum ersten mal ein kompetenter Freifunker teil, welcher ganz zufällig auf dem Hauptgebäude der Beuthhochschule schon seit längerem 3 Freifunk-Antennen angebracht hatte. Dabei handelt es sich um Richtstrahler, die im gegensatz zu Rundstrahlern nur in einem bestimmten Kegel (in dem Fall von 18°) in eine Richtung strahlen. Dadurch wird die Energie der ausgesandten Elektromagnetischen Wellen gebündelt und deren Reichweite erhöht. Wir baten ihn sich zu erkundigen in welche Richtung die Antennen der Beuthhochschule senden, um herauszufinden, ob Occupy Wedding Menschen im ‘Leuchtkegel’ einer dieser Antennen wohnen. In dem Falle würden wir bei den Häusern dieser Personen eine Möglichkeit finden auf dem Dach eine Antenne anzubringen um langsam das Netzwerk auszubauen. Um technische und rechtliche Fragen zu klären haben wir uns vorgenommen an einem Mittwoch, vermutlich den 4. April, gemeinsam ins c-base zu gehen. Dort treffen sich dann immer die Freifunker Berlins.
Beim Freifunk handelt es sich um ein von Bürgern selbst aufgebautes Funknetz (WLAN), dass als Intranet fungieren kann und/oder kostenlosen internet zugang ermöglicht, sollten ein paar der Beteiligten des Netzes Zugang zum großen Internet verfügen und diesen mit den anderen Beteiligten teilen. Längerfristiges Ziel ist es ein paralleles Internet in Bürgerhand aufzubauen, das kostenlos weil auf Kooperation der benutzer basierend und von Regierungen und privaten Betreibern nicht zu kontrolliern & zensiern ist.
Im Chaos Radio gibt es zum Freifunk einen sehr guten Podcast zum anhören/runterladen. Auf der berliner Freifunkseite kommt man auch an nützliche Infos.
Guerilla Gardening
Die Freifläche, die für einen Gemüsegarten in Frage kommt, gehört einer Schule. Im laufe der Woche werden wir das Sekretariat dieser Schule aufsuchen und nachfragen ob die Nutzung dieser Fläche mögliche wäre.
Im Anschluss an die Asamblea sind wir zu einem Workshop zum herstellen von Seedbombs und Moosgraffiti zu einem Weddinger Occupierer gegangen. Rezepte hierfür im folgenden Artikel.
Bis Mittwoch!
sonst natürlich immer gerne auf http://occupywedding.wordpress.com/
Gartenprojekt:
Es handelt sich bei der ausgewählten Gartenfläche um ein Schulgartengelände.
Die Nutzer werden aufgesucht, um Eigentums- , Verwaltungs- und Nutzungsrechte zu klären.
Wir besprachen die evtl. Notwendigkeit, einer Vereins bzw. GbR Gründung, um Berechtigtes Interesse zum Einblick ins Grundbuch zu erhalten.
Um als Initiative eines öffentlichen Gartenprojektes bei Eigentümern/Senat vorzusprechen, wäre es schön und erforderlich, wenn sich zwei, drei Interessierte Menschen zusammenfinden und tun!
Kommt doch einfach zur nächsten Wedding Assamblea, um mehr zu erfahren!
Nach der Assamblea findet ein kleiner Guerillia Gardening Workshop zu Seedballs und Moosgraffiti (in der Nähe) statt.
Gauk / Wulff:
Vorschläge waren:
„Demo“/gemeinsamer Spaziergang am Sonntag 18.03. vom Alex zum Reichstag und zurück.
Infos zu genauem Treffpunkt und Zeit sollten hoffendlich noch zeitnah genug über den Verteiler
bekanntgegeben werden…
Herrn Gauk eine Antrittsrede zu formulieren aus Occupy-Sicht.
Desweiteren ihm ein Redebeispiel (Umformulierung einer bestehenden Rede) zu senden
und auch durch die Medien gehen zu lassen.
Debatten hierüber könnten auf vielfachen Wunsch gerne öffentlich über die Mailingliste geführt werden, um auch die Anderen zu beteiligen und einzubinden.
Über Wulff wurde diskutiert. Mehr gibt’s da grad nicht zu berichten.
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- Verbindlichkeit & Kommunikation. Wir brauchen einen wirklich festen Ort, an dem wir uns treffen, konstruktiv diskutieren und evtl. kochen können, der aber gleichzeitg offen für alle ist (keine Kosten entstehen). Viele Vorschläge wurden vorgebracht; die bestimmten Personen wollen sich bis zum nächsten Treffen informieren, so dass wir zum übernächsten Treffen einen solchen festen haben. Ein solcher Ort ist wichtig für die Kommunikation nach außen, so dass alle interessierten Menschen uns finden können. Ergebnis wird dann im nächsten Protokoll stehen. Ein Flyer ist auch auf dem Weg. Hier kann man den Flyertext zusammenstellen.
- Beim Thema Gentrifizierung haben sich ein paar bereit erklärt, sich hinreichend zu informieren, so dass wir die Informationen, die es schon im Wedding zu diesem Thema von verschiedenen Organisationen & Intitativen aufgegriffen werden können.
- Bezüglich des Guerrilla Gardenings haben sich zwei Konzepte hervorgetan. Einerseits gabs die Idee guerilla-artige Aktionen zu machen wie Samenbomben zu streuen und moosgraffiti an Wänden anzubringen und andererseits die Idee des Öffentlichen Wandergartens in dem man Gemüse anbaut. Dafür müssen wir uns eine Fläche aussuchen. Die Weddinger Guerrilla Gardening Community wurde angeschrieben, befindet sich aber noch im Winterschlaf.
- Giftbox. Es gibt die Möglichkeit alte Telephonkabinen kostenfrei aufstellen zu lassen, um sie in kleine Umsonstläden umzubauen. Bis zum nächsten Mal haben wir mehr Informationen hierzu und werden versuchen, noch vor dem Frühling welche aufzustellen.
- Die Idee des Freifunks wurde in der Asamblea besprochen und wurde begeistert aufgenommen.
(aufgezeichnet von Felix?)
Protokoll des Vorbereitungstreffens für eine Aktionskonferenz im Februar.
Vom 22. Jan. 2012, Frankfurt/Main.
Einführung in den Tag: Karin (IL), Thomas (Attac)
Welche Spektren sind vorhanden: (ca. 150 TeilnehmerInnen)
Occupy, Aktionsgruppe 3. Reihe FFM, Attac, IL, NoTroika, Spanien Indignados, Ums Ganze (31. März Aktionstag), Kein Mensch ist illegal, Kontaktstelle Linksfraktion, Grüne Jugend, Erwerbslosen Forum Deutschland, Verdi, IG-Metall, SDS Studierende, Solid, Transform (europ. Netzwerk) europ. Linkspartei verbunden, Bündnis Wir zahlen nicht für Eure Krise, Soz. Initiative Berlin (RSB), Gewerkschaftslinke, DIDF, BUKO Internationalismus (Vorbereitungsgruppe Erfurt), Erwerbslosenausschuss RPL-Saarland, Die Gruppe (Occupy), ökologische Linke, Arbeitermacht Stuttgart, come together, Kommunistische Jugendorganisation Revolution, Aktion Aufschrei – stoppt den Waffenhandel (Peter Grottian), Komitee für freie Bildung Bildungsstreik Continue reading »
Protokoll Stadtteilasamblea Neukölln 08.01.2012
Ort: Freies Neukölln, Pannierstr. 54 Anwesend ca. 20 LeuteTOPs
1. Miete (Mieter_innen aus Schöneberg, Xberg)
2. Kosten der Unterkunft (KdU)
3. Jobcenter Neukölln
4. Aktionsideen
5. occupy-Demo am 15.01. (#15J – Global Change)
6. Demo am 21.1 (Wir haben es satt!)
7. Gewaltfreie Kommunikation
8. Nächste Termine
1. Miete
Mieter_innen aus Xberg (Kreuzberg) und Schöneberg waren anwesend und haben ein bisschen was zu ihrer Situation und was sie so gemacht haben erzählt, u.a Hausversammlungen etc. Es gibt viele Initiativen und Gruppen zu dem Thema wurde angemerkt. Die Namen und Kontaktdaten sollen zusammengetragen werden. Eine Vernetzung ist sinnvoll.
2. Kosten der Unterkunft (KdU)
Es gab einen kleinen Input zu dem Thema KdU. Praxis in den Jobcentern ist, Aufforderung zu verschicken, die KdU zu reduzieren. Dafür gibt es derzeit allerdings keine gesetztliche Grundlage. Daher die Idee, ein Moratorium (Aussetzen) für diese Praxis der JC zu fordern. Ähnlich dem Sanktionsmoratorium. Das Problem sind grundsätzlich ja auch die steigenden Mieten. Eine Moratoriumsinitiative müsste folgende relevante Punkte nennen: Verbot der Nutzung von Wohnungen als Fereinewohnungen (kurzweilige, häufige Vermietungen). In Neubauten müssten Sozialverträgliche Wohnungskontingente bereit gestellt werden.
Es gibt bereits eine ausgearbeitete „alternative“ AV (Ausführungsbestimmung) Wohnen. Die Problematik wird hier in diesem Artikel noch mal verdeutlicht.
http://www.berliner-arbeitslosenzentrum.de/archiv/2011-06-03steigende_mieten.htm
Die Gesetzliche Grundlage für Die AV Wohnen ist §22 a, b, c. Die Kampagne gegen Zwangsumzüge hat auch Infos zu dem Themenkomplex:
http://www.gegen-zwangsumzuege.de/
3. Jobcenter Neukölln
Die Gruppe FelS hat ein Kurzinput gehalten zu dem Projekt einer Militatenten Untersuchung am Jobcenter Neukölln. Kürzlich ist dazu eine Broschüre erschienen.
Am 05.02. (übernächste Asamblea Neukölln) wird ein „JobCenter-Workshop-Tag“ geplant. Zunächst ist an dem Tag ab 14 Uhr „normal“ asamblea. Danach (gegen 16:30h) wird es einen Workshop (vielleicht auch zwei parallel?) zum Jobcenter und dem Projekt geben. Es gab das Bedürfnis konkreter über Aktionen gegen/ im Jobcenter zu sprechen. Eine asamblea vor oder im Jobcenter wurde genannt, ebenso wie ein Go-In zur Geschäftsführung. Ein Workshop-Block soll zur Erarbeitung einer Aktion genutzt werden. Abends wird am 05.02. evtl. ein Film zum Thema gezeigt. Ein Ablaufplan für den Workshop-Tag wird noch erstellt und rumgeschickt. Alles findet, wie die normale asamblea auch, im Freien Neukölln statt.
FelS macht am 19., 20. und 21.1. jeweils ein Treffen ab 11 Uhr im Projektraum in der Hermammstr. 48, „. Hinterhof. Dort kann zusammen gefrühstückt werden und dann in den Keiz ausgeschwärmt. Wir wollen zusammen entweder mit dem Fragebogen Leute belästigen oder die Gegend plakatieren. Einladung folgt. Fragebogen und das andere Material können hier angesehen werden.
http://zusammendagegen.blogsport.de/material/
Ein Harz IV-Berechtigter war anwesend, der ziemlich viel Ärger mit dem Amt gehabt hat und immer noch hat. Das Neue Deutschland hatte darüber berichtet. Der Artikel wird zur Kenntnisnahme über die Email-Liste geschickt. Sein Gerichtstermin ist am 09.02. über Anwesende/ Unterstützung würde er sich sehr freuen. Wir müssen ein bisschen für den Termin mobilisieren. z.b. Eine Einladungs-Email schreiben und ähnliches.
4. Aktionsideen
Eine Idee war, die Thematik der KdU und des Jobcenters zu verbinden und den zuständigen grünen Sozialstadtrat aufzusuchen: Bernd Szczepanski
http://www.gruene-neukoelln.de/neukoelln/bvv-fraktion.html
Transparenz ist ein Problem bei der KdU und dem Jobcenter. Transparenz herstellen! Könnte eine öffentlichkeitswirksame Forderung sein. Arbeitstitel: occupy sozialstadtrat
Die 100jährigen Umbenennung von Rixdorf in Neukölln könnte ein weitern Anknüpfpunkt für eine öffentlichkeitswirksame Aktion sein. Wann genau ist das und was könnte da getan werden? Was passiert dort sowieso im Rahmen der „Feierlichkeiten“?
Es gibt des Weiteren die Möglichkeit Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen im Vollgutlager zu machen.
www.aktion-kms.de/files/vollgut_praesentation_zuhause_e.v.pdf
5. occupy-Demo am 15.01. (#15J – Global Change)
Die Demo wird am Sonntag um 13 Uhr am Neptunbrunnen starten. Die Mobilisierungsflyer liegen vor und müssen verteilt werden. Es wird darauf verzichtet, einen Plan zu machen, wer wo hingeht. Es sollen einfach alle Flyer verteilen und ablegen, wo sie jeweils vorbei kommen. Evtl. wird es noch Plakate geben. Falls dem so ist, wird das über die Email-Liste kommuniziert.
6. Demo am 21.1 (Wir haben es satt!)
Die Demo thematisiert industrielle Landwirtschaft. Umwelt und Naturschutz-Organisationen im Bündnis mit Erwerbslosengruppen. Interessante Mischung. Demo startet am 21.1. um 11:30 Uhr am Washington Platz beim Hauptbahnhof. Mobilisierungsmaterial wurde auf der Asamblea herumgereicht.
7. Gewaltfreie Kommunikation
Es gab ein kurzes Input zum Thema und die Feststellung, dass die Kommunikation auf asambleas oft nicht so läuft wie es wünschenswert wäre. Es gibt eine AG Gewaltfrei Kommunikation und eine AG asamblea. Beide AGs sind auf occupyberlin.info bzw. alex11.org zu finden. Dort können auch deren pads eingesehen werden, auf denen sie ihre Beschlüsse, Ideen und Absprachen festhalten. Mitarbeit ist ausdrücklich erwünscht. In diesem Rahmen können Workshops zu gewaltfreier Kommunikation, Moderationstrainings, Trainings und Workshops zum Zivilen Ungehorsam, zu social justice usw. angeboten werden. Die Bewegung braucht solche Inputs gerade.
8. Nächste Termine
Der nächste Termin für die asamblea Neukölln ist der 22.1. um 14 Uhr im Freine Neukölln, Pannierstr. 54.
Der übernächste Termin steht ebenfalls schon fest: am 05.02. gleiche Stelle, gleiche Welle. Ab ca. 16:30 Uhr Workshops zum Jobcenter Neukölln. Gesonderte Einladung dazu folgt.
Flyer für beide Termine werden gemacht und im Freien Neukölln hinterlegt. Prominente Themen auf dem Flyer sollen sein: Jobcenter, Kosten der Unterkunft, Mietenstopp.
10 Leute waren anwesend
TOPs:O. Wichtigstes Vorweg: 1. Vorstellungsrunde
Wir haben uns erzählt wer wir jeweils sind, wie wir zur Occupy Bewegung in
Beziehung stehen bzw. dazugestossen, wie aktiv wir wo sind und was wir uns
von der World Cafe Veranstaltung wünschen 2. Was ist der Ist-Zustand bei acampada/EDJ/occupy Berlin? Konflikte und
Probleme sammeln 3. Welche Bedürfnis stehen hinter den Konflikten? 4. Mit welcher Methode arbeiten wir an dem Wochenende. 5. Pragmatisches/Organisatorisches 6. Zukunfsperspektive: Wie kann die Veranstaltung aussehen, damit die
Konflikte gelöst transformiert werden können? zu 0:
Nächster Vorbereitungstermin Freitag 13.01. 19 Uhr Sprengler str. 15
Termin World Cafe Samstag 28.1. 10:00 – ? und Sonntag 29.1. 10:30 – ?
Layouter_innen für Flyer gesucht!
Macht bitte jetzt schon Werbung!
Bringt Eure Diskussionsbedürfnisse ein!
Raum für min. 200 Leute inklusiver Workshop Räume noch unklar.
Diskussionen etc hier:
https://pad.riseup.net/p/VeranstaltungworldcafeBerlinJanuar2012
http://www.facebook.com/groups/222759191131967/
zu 2 Was ist der Ist-Zustand bei acampada/EDJ/occupy Berlin? Konflikte
und Probleme sammeln:
Einige haben aus ihren Erfahrungen berichtet und zT auch schon Analysen
betrieben das haben wir zunächst mit der Sammlung von Stichpunkten
protokolliert
Rassismus
Nationalismus
Sexismus
unterschiedliche Kommunikationsnetze
unterschiedliche Sprachen (übersetzungen etc.)
Hyperaktivismus Balance
fehlende Koordinierung/Vernetzung
persönliche Probleme –> Rolle als Konfliktträger
Sabotage – mache wollen Konflikte gar nicht lösen, andere schüren sie
bewusst.
Finanzen
Entscheidungsstrukturen
Camp, Häuser
Überforderung und zuviel Arbeit um Infrastruktur zu stemmen
Assamblea – nicht jedeR kann da immer oder überhaupt hingehen (zuweit, BVG
Tickets zu teuer, wenig Zeit, sprachlicher Ausschluss, Form unangenehm)
“mainstream” Leute erreichen
Fetischisierung und Ritualisierungen (z.B. human mic, Camp)
unterschiedliche Analysen des bestehenden, unterschiedliche Verwendung von
Begriffen zu Erklärung von sozialen Verhältniss (zB. Begriff “das
System”), missverständnisse
unterschiedliche Kritikformen, unterschiedliches Verständnis von Politik
informelle Hierarchien, Wissenshierarchien,
Nach der Stichwortsammlung sind wir dazu übergegangen Fragen zu stellen.
Das ist auch im Hinblick auf die World Cafe Veranstaltung für die
Anwendung von unseren Methoden sinnvoller.
Diese Fragen sollten möglichst so formuliert werden, dass im Falle eines
Konfliktes auch die anderen Seiten mit drin vorkommen. Formulierungen a
la: Wo wollen wir hin?
Wer möchte wichtig sein in der Bewegung?
Wie gehen wir mit informellen Hierarchien um?
Wie gehen wir mit Ideologien um?
Wie gehen wir mit Gewalt um?
Wie gehen wir mit der Polizei/Miltiär um?
Sind Obdachlose willkommen bei occupy?
Wie gehen wir mit Leuten um, die nicht in das System passen?
Wie treffen wir Entscheidungen?
Soziale Situation/Prekarität: Wie können wir uns untereinander stärken?
Wie kommen wir zu mehr Kooperation, anstatt Konkurrenz untereinander?
Was muss sich ändern, wenn ich merke, das ich in der Diskussion etc. zu
dominant bin (und den anderen platt mache)?
Welche Umgangsformen hat manaufgrund seiner sozialen Herkunft/Status?
Was heißt für uns …..
3. mögliche Bedürfnisse hinter Konflkte:
Miteinander ins Gespräch kommen
Beziehungen aufbauen
Organisationsstrukturen schaffen
Vernetzung mit anderen
Anerkennung als Mensch
4. Methodik
Vorschläge
Beginn Samstag Fishbowl: http://de.wikipedia.org/wiki/Fishbowl
World Cafe Samstag http://de.wikipedia.org/wiki/World_cafe
Open Space Sonntag http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space
5. Organisatorisches.
Termin: Samstag 28.1. 10:00 – ? und Sonntag 29.1. 10:30 – ?
Noch klären:
Vorschläge Ort: Schule für Erwachsenenbildung im Mehringhof
Neues Deutschland Haus Franz Mehring Platz Rosa Luxemburg Stiftung
Fabrik Osloer Strasse
Nachbarschaftshaus Sprengler Str.
Wer wird eingeladen? Sollen das Bewegungsintern bleiben oder offen sein?
Wie bewerben wir die Veranstaltung (übersetzen!) ? –> Flyer
Layouter_innen fr
Aufgaben verteilen
Material und Technik besorgen
Neuer Termin Vorbereitungstreffen Freitag 13.01.2012 19 Uhr Wer es
schafft bitte früher kommen es soll gekocht werden!!!
Nachbarschaftszentrum Sprengelstr. 15, Ubhf. Amrumer Str., Leopoldplatz bzw.
S-Ubhf. Wedding bzw. 142er Bus (Samoa Ecke – Sprengelstr. aussteigen).
6. Zukunfsperspektive:
Diesen Punkt haben wir Verschoben bis auf die Diskussion um den Titel:
Occupy World Cafe: Aus der Winterdepression in den kommenden Frühling…
weitere:
Raus aus dem Winterloch, – zum Glück geht’s dem Frühling entgegen !
Moving from a winter depression to the next Spring!
from winterblues forward into a new springtime! +1+1+1
Quelle: Occupy-Berlin-Mailingliste. Eintragen in den Verteiler: http://lists.beyama.de/cgi-bin/mailman/listinfo/occupyberlin
Protokoll
Asamblea am 18/11/11 im Kinosaal Humboldt Universität
Tops
- Wie können wir den Raum halten? Was wollen wir mit dem Raum machen?
Programm?
Infrastruktur?
- Mobi um die Asamblea am Montag 21.11 bekannt machen
- Mail über Bildungsstreik-Verteiler
-
Forderungen
-
Perspektiven
1:
Nach der Frage „was wollen wir mit dem Raum machen?“ kamen die nächste Vorschläge:
- Selbsbestimmte Bildung, Teach-in ,Filmabend und Workshops. Erste Vorschlag: Workshop „Sensibilisierungstraining mit Thema Sexismus“
-
Offener Raum mit pos. Atmosphäre
-
Ideenverwicklung und als Lebensraum
-
Party
-
Solidarisierung mit der Gesellschaft
-
Raum als Druckmittel/ Symbol
- Raum zum „hin mobilisieren“/vermehren
-
Alle zum Umdenken in-spirieren
-
Prozess, Plenum
-
Vokü, Umsonstladen
2:
Für die Mobiaktion wurde eine AG gegründet, die heißt „Kreative Mobiaktion“.
Andere AG´s wurden gegründet:
-Bildungsarbeit
-Essen

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