Ankündigungen

  • Am Mittwoch, den 28.03 treffen wir uns früher, und zwar um 18 uhr vor der Beuthhochschule, um dann direkt zu einer Occupy-Wedding Teilnehmerin zu gehen.  Bei ihr findet ein Workshop zum entwerfen von Graffiti-Schablonen statt. Während des Workshops können wir dann bastelnd die Asamblea abhalten. Kommt daher alle pünktlich!
  • Am Donnerstag, den 29.03 trifft sich um 19uhr30 im Nachbarschaftszentrum Cuvrystr. ( an der Nummer 13) die Arbeitsgruppe 12.Mai, die am weltweiten Aktionstag einen Sternenmarsch von den Berliner Außenbezirken auf das Stadtzentrum organisiert. Viele Mitglieder Initiativen & Organisationen werden anwesend sein, Weddinger sollten dort nicht fehlen!

Freifunk

An der Asamblea nahm zum ersten mal ein kompetenter Freifunker teil, welcher ganz zufällig auf dem Hauptgebäude der Beuthhochschule schon seit längerem 3 Freifunk-Antennen angebracht hatte. Dabei handelt es sich um Richtstrahler, die im gegensatz zu Rundstrahlern nur in einem bestimmten Kegel (in dem Fall von 18°) in eine Richtung strahlen. Dadurch wird  die Energie der ausgesandten Elektromagnetischen Wellen gebündelt und deren Reichweite erhöht. Wir baten ihn sich zu erkundigen in welche Richtung die Antennen der Beuthhochschule senden, um herauszufinden, ob Occupy Wedding Menschen im ‘Leuchtkegel’ einer dieser Antennen wohnen. In dem Falle würden wir bei den Häusern dieser Personen eine Möglichkeit finden auf dem Dach eine Antenne anzubringen um langsam das Netzwerk auszubauen. Um technische und  rechtliche Fragen zu klären haben wir uns vorgenommen an einem Mittwoch, vermutlich den 4. April, gemeinsam ins c-base zu gehen. Dort treffen sich dann immer die Freifunker Berlins.

Beim Freifunk handelt es sich um ein von Bürgern selbst aufgebautes Funknetz (WLAN), dass als Intranet fungieren kann und/oder kostenlosen internet zugang ermöglicht, sollten ein paar der Beteiligten des Netzes Zugang zum großen Internet verfügen und diesen mit den anderen Beteiligten teilen. Längerfristiges Ziel ist es ein paralleles Internet in Bürgerhand aufzubauen, das kostenlos weil auf Kooperation der benutzer basierend und von Regierungen und privaten Betreibern nicht zu kontrolliern & zensiern ist.

Im Chaos Radio gibt es zum Freifunk einen sehr guten Podcast zum anhören/runterladen. Auf der berliner Freifunkseite kommt man auch an nützliche Infos.

Guerilla Gardening

Die Freifläche, die für einen Gemüsegarten in Frage kommt, gehört einer Schule. Im laufe der Woche werden wir das Sekretariat dieser Schule aufsuchen und nachfragen ob die Nutzung dieser Fläche mögliche wäre.

Im Anschluss an die Asamblea sind wir zu einem Workshop zum herstellen von Seedbombs und Moosgraffiti zu einem Weddinger Occupierer gegangen. Rezepte hierfür im folgenden Artikel.

Bis Mittwoch!

sonst natürlich immer gerne auf http://occupywedding.wordpress.com/

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Protokoll Stadtteilasamblea Neukölln  08.01.2012

Ort: Freies Neukölln, Pannierstr. 54
Anwesend ca. 20 Leute

TOPs
1. Miete (Mieter_innen aus Schöneberg, Xberg)
2. Kosten der Unterkunft (KdU)
3. Jobcenter Neukölln
4. Aktionsideen
5. occupy-Demo am 15.01. (#15J – Global Change)
6. Demo am 21.1 (Wir haben es satt!)
7. Gewaltfreie Kommunikation
8. Nächste Termine

1. Miete
Mieter_innen aus Xberg (Kreuzberg) und Schöneberg waren anwesend und haben ein bisschen was zu ihrer Situation und was sie so gemacht haben erzählt, u.a Hausversammlungen etc. Es gibt viele Initiativen und Gruppen zu dem Thema wurde angemerkt. Die Namen und Kontaktdaten sollen zusammengetragen werden. Eine Vernetzung ist sinnvoll.

2. Kosten der Unterkunft (KdU)
Es gab einen kleinen Input zu dem Thema KdU. Praxis in den Jobcentern ist, Aufforderung zu verschicken, die KdU zu reduzieren. Dafür gibt es derzeit allerdings keine gesetztliche Grundlage. Daher die Idee, ein Moratorium (Aussetzen) für diese Praxis der JC zu fordern. Ähnlich dem Sanktionsmoratorium. Das Problem sind grundsätzlich ja auch die steigenden Mieten. Eine Moratoriumsinitiative müsste folgende relevante Punkte nennen: Verbot der Nutzung von Wohnungen als Fereinewohnungen (kurzweilige, häufige Vermietungen). In Neubauten müssten Sozialverträgliche Wohnungskontingente bereit gestellt werden.
Es gibt bereits eine ausgearbeitete „alternative“ AV (Ausführungsbestimmung) Wohnen. Die Problematik wird hier in diesem Artikel noch mal verdeutlicht.
http://www.berliner-arbeitslosenzentrum.de/archiv/2011-06-03steigende_mieten.htm

Die Gesetzliche Grundlage für Die AV Wohnen ist §22 a, b, c. Die Kampagne gegen Zwangsumzüge hat auch Infos zu dem Themenkomplex:
http://www.gegen-zwangsumzuege.de/

3. Jobcenter Neukölln
Die Gruppe FelS hat ein Kurzinput gehalten zu dem Projekt einer Militatenten Untersuchung am Jobcenter Neukölln. Kürzlich ist dazu eine Broschüre erschienen.
Am 05.02. (übernächste Asamblea Neukölln) wird ein „JobCenter-Workshop-Tag“ geplant. Zunächst ist an dem Tag ab 14 Uhr „normal“ asamblea. Danach (gegen 16:30h) wird es einen Workshop (vielleicht auch zwei parallel?) zum Jobcenter und dem Projekt geben. Es gab das Bedürfnis konkreter über Aktionen gegen/ im Jobcenter zu sprechen. Eine asamblea vor oder im Jobcenter wurde genannt, ebenso wie ein Go-In zur Geschäftsführung. Ein Workshop-Block soll zur Erarbeitung einer Aktion genutzt werden. Abends wird am 05.02. evtl. ein Film zum Thema gezeigt. Ein Ablaufplan für den Workshop-Tag wird noch erstellt und rumgeschickt. Alles findet, wie die normale asamblea auch, im Freien Neukölln statt.

FelS macht am 19., 20. und 21.1. jeweils ein Treffen ab 11 Uhr im Projektraum in der Hermammstr. 48, „. Hinterhof. Dort kann zusammen gefrühstückt werden und dann in den Keiz ausgeschwärmt. Wir wollen zusammen entweder mit dem Fragebogen Leute belästigen oder die Gegend plakatieren. Einladung folgt. Fragebogen und das andere Material können hier angesehen werden.
http://zusammendagegen.blogsport.de/material/

Ein Harz IV-Berechtigter war anwesend, der ziemlich viel Ärger mit dem Amt gehabt hat und immer noch hat. Das Neue Deutschland hatte darüber berichtet. Der Artikel wird zur Kenntnisnahme über die Email-Liste geschickt. Sein Gerichtstermin ist am 09.02. über Anwesende/ Unterstützung würde er sich sehr freuen. Wir müssen ein bisschen für den Termin mobilisieren. z.b. Eine Einladungs-Email schreiben und ähnliches.

4. Aktionsideen
Eine Idee war, die Thematik der KdU und des Jobcenters zu verbinden und den zuständigen grünen Sozialstadtrat aufzusuchen: Bernd Szczepanski
http://www.gruene-neukoelln.de/neukoelln/bvv-fraktion.html

Transparenz ist ein Problem bei der KdU und dem Jobcenter. Transparenz herstellen! Könnte eine öffentlichkeitswirksame Forderung sein. Arbeitstitel: occupy  sozialstadtrat

Die 100jährigen Umbenennung von Rixdorf in Neukölln könnte ein weitern Anknüpfpunkt für eine öffentlichkeitswirksame Aktion sein. Wann genau ist das und was könnte da getan werden? Was passiert dort sowieso im Rahmen der „Feierlichkeiten“?

Es gibt des Weiteren die Möglichkeit Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen im Vollgutlager zu machen.
www.aktion-kms.de/files/vollgut_praesentation_zuhause_e.v.pdf

5. occupy-Demo am 15.01. (#15J – Global Change)
Die Demo wird am Sonntag um 13 Uhr am Neptunbrunnen starten. Die Mobilisierungsflyer liegen vor und müssen verteilt werden. Es wird darauf verzichtet, einen Plan zu machen, wer wo hingeht. Es sollen einfach alle Flyer verteilen und ablegen, wo sie jeweils vorbei kommen. Evtl. wird es noch Plakate geben. Falls dem so ist, wird das über die Email-Liste kommuniziert.

6.  Demo am 21.1 (Wir haben es satt!)
Die Demo thematisiert industrielle Landwirtschaft. Umwelt und Naturschutz-Organisationen im Bündnis mit Erwerbslosengruppen. Interessante Mischung. Demo startet am 21.1. um 11:30 Uhr am Washington Platz beim Hauptbahnhof. Mobilisierungsmaterial wurde auf der Asamblea herumgereicht.

7. Gewaltfreie Kommunikation
Es gab ein kurzes Input zum Thema und die Feststellung, dass die Kommunikation auf asambleas oft nicht so läuft wie es wünschenswert wäre. Es gibt eine AG Gewaltfrei Kommunikation und eine AG asamblea. Beide AGs sind auf occupyberlin.info bzw. alex11.org zu finden. Dort können auch deren pads eingesehen werden, auf denen sie ihre Beschlüsse, Ideen und Absprachen festhalten. Mitarbeit ist ausdrücklich erwünscht. In diesem Rahmen können Workshops zu gewaltfreier Kommunikation, Moderationstrainings, Trainings und Workshops zum Zivilen Ungehorsam, zu social justice usw. angeboten werden. Die Bewegung braucht solche Inputs gerade.

8. Nächste Termine
Der nächste Termin für die asamblea Neukölln ist der 22.1. um 14 Uhr im Freine Neukölln, Pannierstr. 54.

Der übernächste Termin steht ebenfalls schon fest: am 05.02. gleiche Stelle, gleiche Welle. Ab ca. 16:30 Uhr Workshops zum Jobcenter Neukölln. Gesonderte Einladung dazu folgt.

Flyer für beide Termine werden gemacht und im Freien Neukölln hinterlegt. Prominente Themen auf dem Flyer sollen sein: Jobcenter, Kosten der Unterkunft, Mietenstopp.

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  • Teilnehmer der AG Grafik stellen ihr erstes Banner mit der Aufschrift »Wunder ohne Wirtschaft« vor
  • Da einige neue Leute hinzugekommen sind und die Wendland-Aktivisten wieder da sind, wird erneut eine kurze Vorstellungsrunde angeregt und durchgeführt
  • Es werden Vorschläge für zu diskutierende Tagesordnungspunkte gesammelt und anschließend per Handzeichen gewichtet, danach ebenfalls per Handzeichen nach Dringlichkeit sortiert; so ergibt sich eine Tagesordnung, die wie folgt diskutiert wurde:
  1. Verständigung auf Kommunikationszeichen und –regeln; Verabredung einer strukturierten Versammlung, wie sie sich gerade durch Vorschlagen und Gewichten von Tagesordnungspunkten herausgebildet hat; im Falle des Anwachsens der Gruppe wird eine Moderation vereinbart; eine PDF mit den internationalen Kommunikationszeichen wird über die Xberg11-Mailingliste sowie in der Xberg11-Gruppe auf N-1 allen zugänglich gemacht
  2. Die ersten Flyer. – Ein Entwurf für einen stadtteilübergreifenden, informativen Flyer wird zum Korrekturlesen herumgereicht, es werden keine Fehler festgestellt; dieser Flyer wird als PDF an alle Teilnehmer verteilt, damit diese ihn eigenverantwortlich ausdrucken und verteilen; es wird angeregt, auch die Rückseite zu nutzen, woraufhin die Initiatorin vorschlägt, 2 Versionen als PDF an die Teilnehmer zu schicken, eine 1-seitige und eine 2-seitige; generell wird festgestellt, dass jeder Teilnehmer eigenverantwortlich Flyer texten, gestalten, herstellen und verteilen kann, sofern die Prinzipien der hierarchiefreien, dezentralen Vernetzung nicht verletzt werden, keine Vereinnahmung durch andere Organisationen, Verbände und Parteien geschieht;
    es wird diskutiert, ob in Zukunft nicht auch mehrsprachige Flyer produziert werden sollen; ein Einwand lautet, dass dadurch in der multikulturellen Bevölkerung Kreuzbergs womöglich Erwartungen geweckt werden, denen die Gruppe in ihrer derzeitigen Zusammensetzung nicht gerecht werden kann; daher wird das Thema Mehrsprachigkeit zunächst auf einen späteren Zeitpunkt verschoben
  3. Die monatlich anfallenden Raumkosten in Höhe von 20 Euro werden zurzeit von einem Teilnehmer getragen; es wird eine Spendenbox vereinbart, in die jeder nach eigenem Ermessen seinen Fähigkeiten entsprechend spendet, um die Raumkosten gemeinschaftlich zu tragen; da der Schlüssel mit der Alarmanlage verbunden ist, wird im Falle des Verlusts ein hoher Schadenersatz fällig; es wird vereinbart, eine Versicherung für diesen Fall zu finden und die Kosten dafür ebenfalls gemeinschaftlich zu tragen
  4. Probleme finden (benennen), die als Diskussionsbasis für sich herausbildende Arbeitsgruppen (AG) dienen; im Verlauf der Diskussion entstehen folgende Themen:
  1. Wirtschafts- und Finanzsystem
  2. Geldsystem und Zinseszins-Problematik
  3. Demokratie – Herkunft, Entwicklung, Zukunftsaussichten
  4. Unbewusst – Selbstbewusst
  5. Alternatives Konsumverhalten
  6. Grafik/Öffentlichkeitsarbeit

Es melden sich zu allen Themen zahlreiche Teilnehmer, die sich künftig in entsprechenden Arbeitsgruppen (AG) zu separaten Terminen treffen werden, um an diesen Themen zu arbeiten;
Nachtrag des Protokollführers: die Namen der Teilnehmer für jede AG sind allen bekannt geworden und inzwischen auch über die Xberg11-Mailingliste an alle weitergeleitet worden, ebenso hat eine Teilnehmerin über die Xberg11-Mailingliste eine Auflistung der Namen samt Mailadressen zugänglich gemacht, so dass jeder mit jedem eigenverantwortlich und dezentral in Kontakt treten kann; es wurde jedoch im Zusammenhang mit dem Protokoll vom 24.11.2011 der Wunsch vorgetragen, die Namen der Teilnehmer in im Internet veröffentlichten Dokumenten generell auf den Anfangsbuchstaben zu verkürzen; ich verzichte deshalb darauf, die Namen der AG-Teilnehmer hier noch einmal zu benennen

  1. Xberg11 erhält Besuch von 3 Mitgliedern der ebenfalls im Gemeinschaftshaus Cuvrystraße tagenden Kiezgruppe gegen Mietsteigerungen, die sich erkundigen, ob es thematische Schnittmengen gibt, die zukünftig zu gemeinsamen Planungen und Aktionen führen könnten; Gentrifizierung (Mietsteigerungen und Vertreibung der von Verarmung betroffenen Bevölkerungsteile) wird als ein solches Thema benannt; Mailadressen werden ausgetauscht und die regelmäßigen Sitzungstermine bekannt gegeben, sodass einer gruppenübergreifenden, kiezbezogenen Zusammenarbeit Möglichkeiten eröffnet sind

(aufgezeichnet von Klaus)

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Protokoll
20.11.2011 13:00 / Silberlaube
: 4 Leute anwesend
Folgendes wurde besprochen:
  • Organisatorisches:
  • Wir (die 4 Personen) wollen uns Stadtteil-Asamblea oder AG nennen, da “Bezirksgruppe” einigen zu sehr nach Partei klingt.
  • Wichtig für die nächste Zeit ist, sich mit mehr Leuten zu vernetzen.
  • Einer oder Mehrere von uns sollte sich vielleicht bei der Moderations-AG erkundigen, damit wir, wenn wir mehr sind, eventuell Moderieren können.
  • Bei dem nächsten Treffen soll jeder die Möglichkeit bekommen, zu sagen, warum er dabei ist.
  • Inhaltliches:
  • Die Schere zwischen Arm und Reich ist besonders in SteZe sehr groß, als Beispiel wurde die Thermometersiedlung genannt.
  • Wir könnten uns mit dem Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd solidarisieren (siehe “2.”), dort soll auf einer Grünfläche ein Golfplatz gebaut werden.
  • Einer von uns berichtet, dass gestern (Sa 19.11.) vorgeschlagen wurde, einen Livestream für die Stadtteilasambleas einzurichten, der dann z.B. mit allen anderen per Beamer öffentlich gemacht werden könnte.
  • Eine Person betonte, dass sie sich wünsche, dass wir uns nicht auf klare Feindbilder versteifen und auf Gewaltfreiheit, soweit möglich, achten sollten. Dem wurde zugestimmt (“99+1%: Occupy Together!”)
  • Wir haben über den Versuch der Vereinnahmung bzw. der “unbewussten” Vereinnahmung der Bewegung durch Parteien geredet, und wünschten uns weniger Parteiflaggen auf Demos
  • Sonstiges
  • Einige haben eine Öffnung der Presse zur Occupy-Bewegung festgestellt.
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Protokoll 24.11.2011

Diskussion über Livestream oder Tonmittschnitt, wir entscheiden uns dagegen

  1. Unterstützung des Camps
  2. Popularität der Stadtteilinitiativen erhöhen
  3. Alternatives Konsumverhalten (Liste Online stellen)
  4. Internetpräsenz
  5. Struktur/Dezentralisierung/Selbsterhaltung
  6. Aktionen
Lena macht Werbeflyer und schickt sie rum, alle drucken sie aus und verteilen sie
Es gibt die Idee Plakate zu drucken und an der Oberbaumbrücke aufzuhängen
Lena, Sarah und Krest kümmern sich um deren Ausgestaltung
Lion kümmert sich um den Twitter- und Facebookauftritt
Lena öffnet Pad für alternativen Konsum
Klaus kümmert sich um Kommunikation über n-1.cc/occupyberlin
Name der Gruppe:  #xBerg11
jeder der einen Zugang zu dem Account haben möchte, soll einen bekommen
(Klaus möchte kein Passwort haben)
Krest kümmert sich um die Zentralisierung von Dokumenten über Wirtschaft
Eres kümmert comcomism und bietet sich an einen Workshop anzubieten
Diskussionen sollen vorschlagshalber über n-1.cc laufen
(aufgezeichnet von Lion)
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Protokoll
Yeahh wir haben eine Mailinglist ! und wir sind schon 35 Personen auf der Liste ! Yeah !

Kommt nächsten Samstag um 12 uhr zum U-Bahnhof Leopoldplatz. bitte. Wir waren bis jetzt schon ziemlich produktiv (s.u.) würden es aber noch mehr sein wenn alle kommen !

Hier ist der link zum Blog: http://occupywedding.wordpress.com/

Hier gehts zum Pad.

Fotos für den Blog bitte immer an folgende adresse senden: milo-7@hotmail.de

Hier das war was letztes Mal rausgekommen ist (auch im Blog zu finden):

Hallo, wir haben uns letzten Sonntag wieder getroffen, ein paar neue Gesichter waren erfreulicherweise auch dabei. Wir haben gemeinsam folgendes beschlossen:

  1. Wir treffen uns ab jetzt jeden Samstag um 12:00 Uhr am Leopoldplatz. Wir bleiben dann ein halbes Stündchen je nach Wetter im U-Bahnhof oder auf dem Platz um auf Zuspätkommer zu warten und um sich für einen beheitzten Raum zu entscheiden.
  2. Wir versuchen immer Essen und zu Trinken mitzubringen. Bevorzugt Kaffee, Tee und Gebäck. (Sorgt auch für Interesse bei der Laufkundschaft).
  3. Für die Mobilisierung der Massen brauchen wir einen #OccupyWedding Flyer. Ein Entwurf sollte bis nächsten Samstag her (jeder sollte sich angesprochen fühlen, Eigeninitiative ist gefragt).
    Anmerkung für den Flyer: Es wird an einem allgemeinen Stadtteilgruppen Flyer gearbeitet. Dabei wird die Schriftart Courier New benutzt, wir könnten das für unseren Flyer übernehmen. Ansonsten wollen wir den Bezirk mit Kreide aufgemalten Parolen verschönern. Wir haben uns bei dem Flyer und der Kreideaktionen auf ein Schlagwort geeinigt:
  4. Auf -wer? tung. Inhaltlich wollen wir uns mit dem Thema Aufwertung des Viertels auseinandersetzen, bis zum nächsten Treffen schonmal Informationen zusammentragen um längerfristig vielleicht ein kleines Manifest zu erstellen. (jeder kann sich ab jetzt im Pad beteiligen). Gentrifizierung & Mieterhöhungen waren für alle Beteiligten ein wichtiges Thema. In einem breiterem Sinne ist der Begriff ‘Aufwertung’ für den Wohnraum gleichzusetzen mit dem Begriff ‘Konkurrenzfähigkeit’ (zB durch Exzellenzinitiativen) innerhalb der Bildung und ‘Effizienz’ im Öffentlichen Dienst. All die ‘Aufwertung’ der Leistungen und Güter kommen nur einer privilegierten Minderheit zugute und geht mit Prekarisierung von Teilen der Bevölkerung und deren Ausgrenzung in Randbezirke einher. Dem stellen wir unser eigenes Verständnis der Aufwertung des Viertels entgegen. indem Leistungen & Güter nicht unmittelbar verwertet, sondern geteilt werden, entsteht für alle Beteiligten ein viel größerer Nutzen. Die Lebensqualität in der Gemeinschaft wird so nachhaltig erhöht. Wenn jeder zwanglos etwas reinsteckt bekommt er sehr viel wieder zurück. Wenn’s dich nicht überzeugt, schau bei Occupy vorbei! :-)
  5. Perspektiven: Wir wollen brachliegende Grünflächen ausfindig machen und im Frühjahr bebauen. 2 Grünflächen haben wir schon. Diese Praxis nennt man Guerilla Gardening. Längerfristig können wir versuchen ein Freifunknetz aufzubauen. Dafür müssten wir allerdings etwas mehr werden. Vielleicht könnte das ein Neujahrswunsch für 2012 sein.

Kommt zahlreich zum nächsten Treffen (siehe 1.) vielleicht können wir dann entsprechende AGs gründen.
RG
Felix

P.S Die Scherer 8 hat abgesagt. Wir können uns also nicht bei ihnen treffen, was aber nicht weiter schlimm ist, denn wir kommen immer irgendwo unter.

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In addition to other assemblies in Weissensee (18th Nov), Kreuzberg
and Friedrichshain, people met on Sunday 20th Nov. for an Occupy
Neukoelln assembly.

Possible themes for occupy Neukoelln were discussed: rents,
gentrification, police displacing people from public spaces, the
jobcenter and its meaning in Neukoelln, the link to the education
strike, the link to concrete local problems with global connections.

The next assembly will be on Sunday 27 November at 14h (2 pm) at Hermannplatz.

From then on, asemblies will take place inside in a warmer space, the
Freies Neukoelln has been asked to host the assembly.

After a discussion on whether to have weekly or monthly meetings, most
people present favoured a regular meeting every 2 weeks.

For the next meeting, a flyer with a text will be prepared and sent to
the list. Further assemblies will be publicized with flyers (stickers,
posters, announcements on the internet were also suggested), that will
also be translated (Turkish, English, Polish, Arabic).

see you soon and greetings

als mögliche themen für occupy neukölln wurden besprochen: mieten,
gentrififizierung, die vertreibung von öffentlichen plätzen, das
jobcenter und seine bedeutung in neukölln, die verbindung zum
bildungsstreik, die verbindung von konkreten lokalen problemen mit
globalen zusammenhängen.

die nächste asamblea soll am 27.11. wieder um 14 uhr auf dem
hermmanplatz stattfinden. danach sollen die treffen in einen wärmeren
raum verlegt werden, der saalbau neukölln wird angefragt. nach dem
vorschlag von wöchentlichen und monatlichen treffen waren die meisten
für einen regelmässigen 2-wöchentlichen termin.

für das nächste treffen wird ein flyer mit text vorbereitet und über
die liste geschickt. wéitere asambleas sollen mit flyern (genannt
wurden auch: aufkleber, plakate, bewerbung übver internet) beworben
werden, die auc übersetzt werden sollen (türkisch, englisch, polnisch,
arabisch).

bis bald und liebe grüsse,
martin
occupy neukölln!

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